Buchpräsentation/Erstpräsentation
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

ZSUZSANNA GAHSE/CHRISTIAN STEINBACHER: „KLOTZKOPF - Hausgemachte Fiktionen” (RanitzDialog Nr. 2 der Edition Thanhäuser)

ZSUZSANNA GAHSE, 1946 in Budapest geboren, lebte zwischen 1956 und 1999 in Wien, Kassel, Stuttgart, Luzern und anderen Städten. Seit 1999 wohnt sie auf dem Land (in Müllheim, Thurgau), im Bodenseegebiet. Ihre literarische Arbeit ist seit jeher zwischen Prosa und Lyrik angesiedelt und ebenso zwischen erzählerischen und szenischen Texten. Drei Theaterstücke und mehrere Performance-Projekte hat sie - meist gemeinsam mit dem Bildenden Künstler Christoph Rütimann - realisiert. Zudem hat Zsuzsanna Gahse aus dem Ungarischen Werke von Péter Esterházy, Ottó Tolnai, Péter Nádas, Miklós Mészöly und weiteren Autoren übersetzt. Buchveröffentlichungen von ihr liegen seit 1983 vor, bislang zwanzig Publikationen. Die ersten Bände „Zero”, „Berganza” und „Abendgesellschaft” sind vergriffen. Die letzten Veröffentlichungen sind in der Edition Korrespondenzen in Wien erschienen: „Durch und durch / Müllheim Thur in drei Kapiteln”, 2004, „Instabile Texte / zu zweit”, 2005, „Oh, Roman”, 2007. In diesem Jahr (2009) sind im Dresdner Thelem Verlag ihre Vorlesungen an der TU Dresden unter dem Titel „Erzählinseln / Reden für Dresden” erschienen. Ausgezeichnet wurde sie für ihr erstes Buch mit dem Aspekte Literaturpreis (1984), zuletzt erhielt sie den Adelbert von Chamisso Preis (2006).

CHRISTIAN STEINBACHER, geb. 1960 in Ried im Innkreis, lebt seit 1984 als Autor, Kurator („Für die Beweglichkeit” u. a.) und Herausgeber in Linz. 1994 bis 2000 edierte er das „Blattwerk”; seit Ende der 1980er-Jahre betreut er die Sparte Literatur innerhalb der Künstlervereinigung MAERZ. 2006 erhielt er den Landeskulturpreis des Landes Oberösterreich. Steinbacher schreibt in erster Linie Gedichte, poetische Prosa, Essays und Hörstücke. Er arbeitete mehrmals mit Komponisten, mit Bildenden Künstlern und mit anderen Autorinnen und Autoren zusammen (zuletzt etwa mit Christoph Herndler, Elisabeth Wandeler-Deck und eben Zsuzsanna Gahse). Zahlreiche Publikationen seit 1988, zuletzt u. a.: „Die Treffsicherheit des Lamas. Oder: Von Melancholien, Maul-Würfen und deren Zurückweisung”, Prosa, Innsbruck: Haymon, 2004; „Zwirbeln, was es hält. Gedichte”, Innsbruck: Haymon, 2006; „vorlautes nieseln”, DVD, (mit Christoph Herndler), Gaspoltshofen: edition EIS, 2007.

Zum Buch:
Das gemeinsame Textgeflecht kreuzt um einige vorab gewählte Motivkerne: einerseits Herkunft und Fiktion, andererseits Mieder, Knopf und Pumpe, und auch um das Auf- und Zuschnüren der Texte selbst.
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