Buchpräsentation
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1

WILFRIED STEINER liest aus seinem Buch „Der Weg nach Xanadu” , Roman (Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main)

Einführung: UNIV.-PROF. DR. KARL MÜLLER, DR. MARKUS KREUZWIESER

Wilfried Steiner, geboren 1960 in Linz, studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Salzburg. 1990 Promotion zum Dr. phil. Seit 1977 publiziert er in verschiedenen Literaturzeitschriften, und leitete von 1989-1999 das Kulturzentrum ARGE Nonntal. Seit September 1999 ist er Leiter der Bereiche Tanz, Theater, Kleinkunst und Literatur im Linzer Posthof.
Preise und Auszeichnungen: Georg-Trakl-Förderungspreis 1989; Talentförderungsprämie des Landes OÖ 1990; Erostepost-Literaturpreis 1990; Rauriser Förderungspreis 1994; Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 1999 und 2001.
Buchveröffentlichungen u. a.: „Gelbfieber”, Erzählung, Graz-Wien 1992; „Rausch-Revolte-Resignation. Eine Vorgeschichte der poetischen Moderne von Novalis bis Georg Heym”, Wien 1993; „Sieben Jahre Glück”, Gedichte, Innsbruck 1997.

Zum Buch:
„ ‚Der Weg nach Xanadu’, Ein Romantikthriller, ein Kriminal- und Liebesroman, in dessen Mittelpunkt ein moderner Sherlock Holmes steht, der mit beißender Selbstironie und geprägt von sehr irdischen (Sehn-)Süchten die Geschichte einer Obsession zu rekonstruieren versucht, lüftet das Geheimnis um eine amour fou und entschlüsselt das Rätsel um eine ebenso kurze wie heftige ‚poetische Explosion’ zweihundert Jahre zuvor.

Alexander Markowitsch, Genussmensch und Anglistikprofessor in Wien, ist Spezialist für englische Romantik im allgemeinen und im besonderen für Samuel Taylor Coleridge (1772-1834), einer der größten Dichter seiner Zeit. Sein Verhältnis zu ihm wirkt nüchtern, bis Martin auftaucht, der bei ihm über Coleridge promovieren will. Markowitsch stimmt zu. Ausschlaggebend ist Anna, Martins Freundin, der sich der aufgeklärte Professor schnell in einer amour fou verbunden glaubt. Und so verstrickt er sich in die verstörend leuchtende Welt Coleridges, eine Welt, die von Opium, Alkohol, Liebschaften und starken Gemütsschwankungen beherrscht wird. Und von Alpträumen, aus denen Coleridges schönste Gedichte hervorbringen. Auch Markowitsch wird von Träumen heimgesucht. Immer wieder taucht in ihnen ein rätselhaftes Zimmer auf. Auf der Suche nach diesem Zimmer - und dem Geheimnis, das sich hinter Anna verbirgt - bricht er schließlich nach England auf. Er findet ‚viele Fäden, aber kein Netz’. Als Markowitsch die Lösung schließlich mit Schrecken erkennt, steht er vor der wichtigsten Entscheidung seines Lebens.”
(Klappentext)
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