Buchpräsentationen
Dienstag, 27. Oktober 2009
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

HANS EICHHORN: „Das Fortbewegungsmittel” (Residenz Verlag, St. Pölten), Einführung: ALEXANDRA MILLNER. ERWIN EINZINGER: „Ein Messer aus Odessa” (Jung und Jung Verlag, Salzburg). Einführung: JOCHEN JUNG.

Hans Eichhorn, geboren 1956 in Vöcklabruck (Oberösterreich), lebt als Berufsfischer und Autor am Attersee. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Preis der Literaturzeitschrift „manuskripte”, 1999, Preis des Landes Oberösterreich für Lyrik, 2005. Publikationen u. a.: ”Circus Wols”, Aufnahme und Projektion (2000); „Verreisen auf der Stelle”, Gedichte, München 2000; „die umgehung - Attersee-Tour”, Foto-Textband, gemeinsam mit Klaus Costadedoi, 2002; „Unterwegs zu glücklichen Schweinen”, 2006; „Die Liegestatt”, Prosa, St. Pölten 2008; „Das Ichweißnicht-Spiel”, Roman, Weitra 2009.

„Treffen sich zwei, nennen wir sie Georg und Renate, sie Nichtraucherin, er Antialkoholiker. Beide sind auf der Suche nach … - na? Nun, was man halt so sucht! Sich selbst, einander, Arbeit. In einer Werbeagentur zum Beispiel, … eine gute Gelegenheit, sich über den Weg zu laufen, sich zu treffen.
So könnte es sein. Dann hätte Hans Eichhorn also einen Liebesroman geschrieben. Hat er aber nicht, nur fast. Eichhorn demonstriert vielmehr, dass es einfach wäre, einen zu schreiben, weil man mit Sprache schnell vom einen zum anderen kommt und jede Distanz überwindet, weil es kein praktischeres Fortbewegungsmittel gibt als das Wort. Aber auch kein flüchtigeres, keines, das einen so blind macht für die Wirklichkeit, für alles das, was zwischen Georg und Renate liegt und sie trennt.” (Aus dem Verlagstext)

Erwin Einzinger, geboren 1953 in Kirchdorf an der Krems, Studium der Anglistik und Germanistik in Salzburg. Lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Micheldorf.
Preise und Auszeichnungen u. a.: Zuletzt erschienen: „Aus der Geschichte der Unterhaltungsmusik”, 2005; „Hunde am Fenster”, Gedichte, Salzburg 2008.

„Wer sich in dieses Buch begibt, der kann damit rechnen, dass ihm die Welt ganz schön um die gespitzten Ohren fliegen wird. Das ist aber kein Grund, den Kopf einzuziehen, im Gegenteil: Man sollte ihn aufrecht halten, damit einem nichts entgeht von den Überraschungen, die einem hier ohne Ende begegnen. Wer nur je ein Gedicht von Erwin Einzinger gelesen hat, der weiß, dass Fülle der Wahrnehmung und Vielfalt der Töne immer gewährleistet sind und dass es sein Witz ist, der dafür sorgt, dass sich niemand dabei den Magen verdirbt. …” (Aus dem Verlagstext)
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