Buch- und Verlagspräsentation
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1

Bibliothek der Provinz, FRANZ RIEGER: Strohpferde; MANFRED CHOBOT: Reisegeschichten; EVA FISCHER: Und überhaupt; FRIEDRICH GULDA: Worte zur Musik.

Manfred Chobot, geb. 1947 in Wien, lebt als freier Schriftsteller. Studium der Kulturtechnik. Herausgeber der Reihe »Lyrik aus Österreich« im Grasl Verlag.
Publikationen u. a.: „Römische Elegien - 69 und 6 Einstellungen zur Liebe”, Liebesgedichte, 2000; „Maui fängt die Sonne - Mythen aus Hawaii”, 2001; „Der Wiener Brunnenmarkt”, Foto-Textbuch (Fotos: Petra Rainer), 2003. Zahlreiche Hörspiele und Features.

„Beim Autofahren sind die Römer Meister. Die heimlich eingegangene Wette, dass der Lastwagen es nicht schaffen wird vorbeizukommen, verliert man. Einbahnschilder nimmt hingegen niemand wirklich ernst - und schon gar nicht Bodenmarkierungen oder Geschwindigkeitsbeschränkungen. ... Die Römer lieben den Lärm - insbesondere den selbstgemachten. ...”

Eva Fischer, geb. 1951 in Linz, verheiratet, 2 Kinder. Studium der Sozialwirtschaft, Diplomarbeit „Meine Kunst ist Befreiungspolitik!”, Grundlagenstudium der Kunstgeschichte. Projektbezogene Mitarbeit am Institut für Kunst an der KTU Linz, Kunstvermittlung, Text-Bild-Arbeiten. Publikation: „Das Rosa rennt um sein Leben”, Lyrik und Miniaturprosa, 2001.

„Durchsetzungsvermögen. Das Wir hat die Kraft einer Lawine, mit der es das Ich in sich hineinzieht. Ein schwaches Ich geht entweder sofort im Wir auf oder es piepst ein paar Mal, bevor es sich aufgibt. Ein starkes Ich behält im Untergrund seine Identität. Das stärkste Ich dringt nach oben und weist der Lawine die Richtung.” (Textauszug)

Franz Rieger, geb. 1923 in Riedau, lebt in Oftering/OÖ. Arbeits- und Kriegsdienst. Kriegsgefangenschaft in den USA und England. 1946 Heimkehr, danach Finanzangestellter und Bibliothekar bei den Büchereien der Stadt Linz.
Zahlreiche Preise und Auszeichnungen u.a.: Kulturpreis des Landes Oberösterreich, Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz, Adalbert-Stifter-Preis des Landes Oberösterreich, Heinrich-Gleißner-Preis. Publikationen u.a.: „Die unverzichtbare Ohnmacht”, Roman, 1999; „Verschwinden, im Dunkeln, Lesebuch 1963-2002”, Prosa und Lyrik 2003; „Schattenschweigen oder Hartheim”, Roman, 2. Auflage 2002.

„Ella liebte Pferde. Vater hatte beizeiten ein Auto, ein Fordmöbel, und es stand noch etwas davon im hinteren Hof. Doch seine erste Anschaffung waren die Pferde gewesen - Ella war noch ein kleines Mädchen; ... Das Auto hatte die Pferde nicht abgelöst, es blieb aber eine Laune, die den nachhaltenden Ton entbehrt, den Pferde haben, ...”

Friedrich Gulda, geb. 1930 in Wien, studierte an der Musikakademie Klavier und Theorie, Konzertpianist. 1946: 1. Preis für Klavier beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf, danach internationale Karriere. Auftritte als Jazz-Pianist, Jazz-Komposition. Interpretatorische Freiheiten auch in der „klassischen” Klaviermusik. Verzierungen, Varianten (veränderte Reprisen), „inegales” Spiel, auch das alte Rubato (die Unabhängigkeit und das fallweise Auseinanderdriften von Melodie und Begleitung) ließ er exemplarisch in sein Spiel einfließen. In den 90er Jahren einzigartige Multimedia-Shows zwischen Bach-Gulda-Mozart und House mit Live-DJs und Tänzerinnen, „Paradise Girls”. Am 27. Januar 2000 - dem Geburtstag Mozarts - starb Friedrich Gulda in Weissenbach am Attersee.

„Das vorliegende Buch ist eine Zusammenstellung von Gedanken oder Gedankengängen, die sich im Lauf der Zeit, auf Reisen, daheim, zu verschiedenen Gelegenheiten, meist jedoch ohne unmittelbaren Anlaß, in meinem Notizbuch oder Taschenkalender oder auf losen Zetteln angesammelt haben. Natürlich betreffen sie zum überwiegenden Teil das Gebiet, dem ich mein Leben widme, dessen Fragen mich tagaus, tagein beschäftigen: das der Musik. ...”
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