VR/Ö/GL 2/2
Donnerstag, 14. Jänner 2010

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 14.30-17.30 Uhr:

Vortrag: KLAUS KASTBERGER: Über Peter Handke

In Kooperation mit dem Pädagogischen Institut des Bundes

Peter Handke gehört zu den großen Autorenpersönlichkeiten der Gegenwart. Der junge Handke wurde in den sechziger Jahren mit Stücken wie „Publikumsbeschimpfung” und seinem experimentellen Roman „Die Hornissen” als Repräsentant der jungen Avantgarde bekannt. In den siebziger Jahren kehrte er zum Erzählen zurück („Wunschloses Unglück”). Seine zahlreichen Werke aus den letzten 25 Jahren werden als „neomythisch” bezeichnet. Mit seinem politischen Engagement zugunsten von Serbien wirkte Peter Handke sehr polarisierend. Ein Profil dieses widersprüchlichen Autors skizziert der Wiener Germanist und Literaturkritiker Klaus Kastberger.

KLAUS KASTBERGER, geboren 1963, Literaturwissenschafter und -kritiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Österreichischen Literaturarchivs und Privatdozent an der Universität Wien. Zahlreiche Publikationen zur österreichischen Literatur, Ausstellungen und Veranstaltungskonzeptionen. Herausgeber der historisch-kritischen Ausgabe Ödön von Horváths. Zuletzt erschienen: „Vom Eigensinn des Schreibens. Produktionsweisen moderner österreichischer Literatur” (2007).
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