Buchpräsentation
Dienstag, 2. März 2010

StifterHaus - außer Haus
Linz, Redoutensäle, Promenade 39, 19.30 Uhr:

HERTA MÜLLER: Atemschaukel (Carl Hanser Verlag). Lesung mit der Autorin.

Einführung: DR. DANIELA STRIGL

Veranstaltet mit: Carl Hanser Verlag, München

Alle Zählkarten zum Besuch der Veranstaltung sind leider bereits vergeben!
Reservierte Zählkarten können ab 18 Uhr bei den Redoutensälen abgeholt werden.

HERTA MÜLLER, 1953 geboren im deutschsprachigen Nitzkydorf, Rumänien. 1973-1976 Studium der deutschen und rumänischen Philologie in Temeswar. Nach dem Studium arbeitete sie als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik. Sie wurde entlassen, weil sie sich weigerte, für den rumänischen Geheimdienst Securitate zu arbeiten. Ihr erstes Buch „Niederungen” lag danach vier Jahre beim Verlag und wurde 1982 nur zensiert veröffentlicht. 1984 erschien es in der Originalfassung in Deutschland. Herta Müller konnte danach in Rumänien nicht mehr veröffentlichen und war immer wieder Verhören, Hausdurchsuchungen und Bedrohungen durch die Securitate ausgesetzt.1987 Übersiedlung nach Deutschland. 1989-2001 Gastprofessuren an Universitäten in England, Amerika, Schweiz und Deutschland. Seit 1995 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. 2005 Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der FU Berlin. Herta Müller lebt in Berlin. Preise und Auszeichnungen (Auswahl): 1984 Aspekte-Literaturpreis; 1987 Ricarda-Huch-Preis; 1989 Marieluise-Fleißer-Preis der Stadt Ingolstadt; 1994 Kleist-Preis; 1995 Europäischer Literaturpreis Aristeion; 1997 Franz-Nabl-Preis; 1999 Franz Kafka-Preis; 2004 Konrad-Adenauer-Preis; 2005 Berliner Literaturpreis; 2009 Nobelpreis für Literatur; 2010 Hoffmann-von-Fallersleben-Preis. Buchveröffentlichungen u. a.: „Der Fuchs war damals schon der Jäger”, Roman 1992, 2009; „Herztier”, Roman 1994, 2007; „Hunger und Seide”, Essays 1995; „Heute wäre ich mir lieber nicht begegnet”, Roman 1997; „Im Haarknoten wohnt eine Dame”, 2000; „Der König verneigt sich und tötet”, Essays 2003; „Die blassen Herren mit den Moccatassen”, Collagen 2005; „Atemschaukel”, Roman 2009.
Zum Buch: „Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. ,Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren 15 º C.‘ So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland. Anhand seines Lebens erzählt Herta Müller von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen. In Gesprächen mit dem Lyriker Oskar Pastior und anderen Überlebenden hat sie den Stoff gesammelt, den sie nun zu einem großen neuen Roman geformt hat. Ihr gelingt es, die Verfolgung Rumäniendeutscher unter Stalin in einer zutiefst individuellen Geschichte sichtbar zu machen." (Verlagstext)
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