Buch- und Verlagspräsentation
Montag, 15. März 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Jung und Jung Verlag präsentiert Autoren und ihre neuen Bücher:
ERWIN EINZINGER: Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach. Roman
RICHARD OBERMAYR: Das Fenster. Roman

ERWIN EINZINGER, geboren 1953 in Kirchdorf an der
Krems. Studium der Anglistik und Germanistik in
Salzburg. Lebt als Schriftsteller und Übersetzer in
Micheldorf. Publikationen u. a.: „Aus der Geschichte
der Unterhaltungsmusik”, Roman 2005; „Hunde am
Fenster”, Gedichte 2008; „Ein Messer aus Odessa”,
Gedichte 2009.
Zum Buch:
„Weiße Flecken scheint es auf der Erde nicht mehr
wirklich zu geben, einerseits. Andererseits hat der
Leser, wenn er diesen Roman gelesen hat, durchaus
das Gefühl, mehr gesehen zu haben, als auf der Erde
überhaupt Platz hat. Wie durch ein umgekehrtes
Fernrohr geht der Blick auf die Horizonte, um sich
anschließend liebevoll mit der Lupe all dem zuzuwenden,
was einem so vor den Füßen liegt. (…)”
(Verlagstext)

RICHARD OBERMAYR, geboren 1970 in Ried i. Innkreis.
Lebt in Wien. Veröffentlichung: „Der gefälschte
Himmel”, Roman 1998. Auszeichnungen: Hermann-
Lenz-Stipendium 2000, Robert-Musil-Stipendium
2002.
Zum Buch:
„Ist die Kugel, die durch diesen Roman fliegt, je abgefeuert
worden? Und wenn ja, wird sie ihr Ziel erreichen,
oder wird die Verlangsamungstaktik des Erzählers
diesen Schuss aufhalten können? Dies ist die
Geschichte einer Familie, die unter den Folgen eines
Ereignisses leidet, für das es zwar viele Vorzeichen
und Hinweise gab, das aber womöglich nie stattgefunden
hat. Richard Obermayr hat einen Roman über
das flüchtigste und zugleich unwiderrufbarste Element
geschrieben: die Zeit. Tag für Tag geht sie durch
uns hindurch und häuft sich als eine Vergangenheit
auf, von der wir nicht wissen, was mit ihr geschieht.
Ist es möglich, dass diese gelebte Zeit hinter uns weiterreift,
ja dass jene Teile unserer Persönlichkeit, die
wir zurücklassen mussten, um die zu werden, die wir
heute sind, sich hinter unserem Rücken, hinterrücks,
gegen uns verbünden? Was ist, wenn eines Tages die
Vergangenheit uns nicht mehr braucht und ohne uns
weiterlebt? (Verlagstext)
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