„Zu Gast bei Stifter”: Zugabe
Donnerstag, 29. April 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 12.30 bis 13.30 Uhr:

/ Mittagslesung & Mittagstisch

Oberösterreichische Autorinnen und Autoren lesen aus ihren Werken:

CHRISTIAN STEINBACHER

Es wird serviert: Tomatensuppe

(Schulklassen gegen Voranmeldung)

Mittagslesungen und Mittagstisch laden ein zu Literatur-Mahlzeit und Alltags-Beruhigung

Knapp 20 Jahre lang war das StifterHaus in Linz Lebensmittelpunkt und Arbeitsplatz von Adalbert Stifter (1805-1868), der hier Weltliteratur und Geschichte schrieb. Seit 1993 ist das Haus ein Ort für zeitgenössische oberösterreichische Autorinnen und Autoren, und das wohl ganz im Sinne des großen Schriftstellers: Gastlichkeit war dem Ehepaar Stifter sehr wichtig - das Essen auch.
Das StifterHaus griff bereits im Kulturhauptstadtjahr 2009 diese Leidenschaften auf und bot Anregung für Geist und Körper bei 20 ”Mittagslesungen”. 2010 werden noch einmal drei oberösterreichische Autorinnen und Autoren an den mittäglichen Lesetisch gebeten.
An drei Donnerstagen im März, April und Mai tragen diese 30 Minuten aus ihren Werken vor, anschließend werden die Gäste zu einem Teller Suppe gebeten. Ein nicht alltäglicher, aber wirksamer Weg aus der Hektik: Literatur kann den Alltag ”entschleunigen”, wie sehr, lässt sich ausprobieren - auch an Berufstätige in der Linzer City ergeht das Angebot zum Lunch bei Stifter.

CHRISTIAN STEINBACHER, geboren 1960 in Ried im Innkreis, lebt seit 1984 in Linz. Seit Ende der 1980er Jahre betreut er die Sparte Literatur in der Künstlervereinigung MAERZ (Reihe „linzer notate”); für das interdisziplinäre Poesiefestival „Für die Beweglichkeit” kam es dabei zu Kooperationen von MAERZ und StifterHaus (zuletzt 2009, dokumentiert in der edition philosophisch-literarische reihe des StifterHauses). Zusammenarbeiten mit Kunstschaffenden diverser Gattungen, so mit dem Komponisten Christoph Herndler (zuletzt für das Setting „SUBJEKT/OBJEKT”, Brucknerhaus 2009, Textauszüge in „Die Rampe 04/09”). Buchpublikationen seit 1988, zuletzt (u. a.): „Die Treffsicherheit des Lamas oder: Von Melancholien, Maul-Würfen und deren Zurückweisung”, 2004; „Zwirbeln, was es hält. Gedichte”, 2006 (beide Haymon Verlag); „Klotzkopf. Hausgemachte Fiktionen”, mit Zsuzsanna Gahse (Edition Thanhäuser 2009). Oberösterreichischer Landeskulturpreis für Literatur 2006. Literaturpreis Wartholz 2010 (Text in „Wartholz III”, Residenz Verlag 2010; aus der Jurybegründung: „Bei aller Strenge der Komposition bekommt der Leser durch Steinbachers Text ein Verständnis für die Freiheit des literarischen Schreibens. Steinbachers Text ist keineswegs abgehoben, auch wenn sein hohes literarisches Niveau außer Zweifel steht.”)
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