Lesung mit dem Theodor Kramer Preisträger 2010
Montag 17. Mai 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

„Ich bin mir immer voraus”: Theodor Kramer Preis 2010 für Schreiben im Widerstand und im Exil an ELAZAR BENYOËTZ. Der Preisträger liest aus seinem Werk.
Einführung: DR. DANIELA STRIGL.

Veranstaltet mit: Theodor Kramer Gesellschaft, Wien.

Es ist erlaubt zu philosophieren - der gelernte Rabbiner Benyoëtz ist der Träger des diesjährigen 10. Theodor Kramer Preises für Schreiben im Widerstand und im Exil. 1937 in Wiener Neustadt geboren, flüchtete er 1939 mit den Eltern nach Palästina, veröffentlichte sechs Gedichtbände in hebräischer Sprache, ehe er sich wieder dem Deutschen und dem Aphorismus zuwandte. Schon die Titel seiner zahlreichen in großen und kleinen Verlagen erschienenen Bücher lesen sich wie Sinnsprüche: Der Mensch besteht von Fall zu Fall; Finden macht das Suchen leichter. Oder auch: Alle Siege werden davongetragen.
Nicht nach dem Doppel- oder Widersinn der Wörter geht sein Trachten, sondern nach der wahren Bedeutung des Worts, die sich entweder als ein schwerer Schatten oder als eine lichte Aureole über seinen Alltagsgebrauch legt.

DANIELA STRIGL, geboren 1964 in Wien, studierte in Wien und dissertierte über Theodor Kramer. Sie publiziert Essays und Kritiken in überregionalen Medien wie „Der Standard”, „Die Presse” und „Literatur und Kritik”. Von 2003 bis 2008 war sie Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Derzeit Assistentin am Institut für Germanistik in Wien. Zuletzt u.a. Herausgeberin (mit Miguel Herz-Kestranek und Konstantin Kaiser) der Exillyrik-Anthologie „In welcher Sprache träumen Sie?”.
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