Buchpräsentationen
Dienstag, 22. Juni 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

GABI KRESLEHNER: In meinem Spanienland (Picus Verlag)

KATHARINA RIESE: Vilma heiratet ihre Enkelin. Ein Skizzenbuch (Sonderzahl)

Lesung mit den Autorinnen

Einführung: HELMUT STURM

GABI KRESLEHNER, 1965 in Linz geboren, lebt mit ihrer Familie in Ottensheim an der Donau in Oberösterreich. Sie arbeitet als Autorin und Lehrerin. 2009 erschien ihr erster Roman für Jugendliche, „charlottes Traum”, für den sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt, darunter den Peter-Härtling-Preis 2009. „In meinem Spanienland” ist ihr erster Roman für Erwachsene.

Zum Buch:
„Sie leben im Hammerer-Wirtshaus an der Donau, Steffi, die schöne Wirtin, und Carmen, ihre unglückliche Tochter. Wenn Steffi Geniales kocht, ist sie an der Seele wund, dann kniet Carmen zu ihren Füßen und will trösten und selbst getröstet sein, aber Steffi hat für ihre Tochter wenig Sinn.
Nachdem der „Spanier”, Carmens Vater, sich abgesetzt hat auf den Mond oder sonst wohin, heiratet Steffi den Hammerer-Karl, aber der säuft und schlägt gern zu und bald ist klar, Glück schmeckt anders. Glück schmeckt wie Steffis Kalbsbraten an eingelegten sauren Gurken, und Glück schmeckt wie Daniels Haut, wenn sie kalt und kratzig nach der Donau riecht.
Ein fulminanter Debütroman über die Kraft unerfüllter Sehnsüchte und die Abgründe von Liebe und Leidenschaften…” (Verlagstext)

KATHARINA RIESE wurde 1946 in Linz geboren und ist hier aufgewachsen. Seit 1964 lebt sie in Wien. Sie studierte Volkskunde und Kunstgeschichte und promovierte 1983 mit einer Arbeit zur Volksmedizin. Sie ist Mitbegründerin der autonomen Frauenbewegung AUF in Wien, Mitbegründerin des „Ersten Wiener Frauentheaters” und konzipierte die Veranstaltungsreihe „Dialekt-Salon” (ÖDA). Ihr Drama „Ein Stück von mir” wurde 1998 im Volkstheater uraufgeführt. Zahlreiche Buchpublikationen.

Zum Buch: „Katharina Riese hat sich auf eine Entdeckungsreise in ihre frühere Kindheit begeben, in jene Lebensphase, in der meist nur wenige und eher verschwommene Erinnerungen aufzuspüren sind. In akribischer Kleinarbeit ist der österreichischen Schriftstellerin gelungen, eine beeindruckende Fülle an Kindheitserlebnissen und -eindrücken an die Oberfläche und aufs Papier zu bringen.
Der Untertitel Skizzenbuch wirkt auf den ersten Blick allzu bescheiden: Könnte man an rasch hingeworfene Zeichnungen denken, flüchtig, ohne Farbe. Doch die 99 kurzen Kapitel von „Vilma heiratet ihre Enkelin” besitzen die zarte Farbigkeit einer Buntstiftzeichnung, eine Genauigkeit, die einem ständigen Feilen, Überarbeiten und Nachdenken geschuldet ist…” (Verlagstext)
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