Buch- und Verlagspräsentation
Montag, 4. Oktober 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

GÜNTER WELS: Maitage. Erzählungen
MICHAEL STAVARIČ: Déjà-vu mit Pocahontas. Raritan River
(Czernin Verlag, Wien)

Lesung mit den Autoren
Einführung: FLORIAN HUBER

Veranstaltet mit: Czernin Verlag, Wien

GÜNTER WELS, geboren 1963 in Bad Ischl. Aufgewachsen in der oberösterreichischen Statutarstadt Wels. Unter seinem „Pseudonym” Günter Kaindlstorfer arbeitet er als Journalist u.a. für den ORF, den Deutschlandfunk, den Bayerischen Rundfunk, den WDR, den SWR, das Schweizer Radio DRS und für 3Sat. „Maitage” ist sein literarisches Debüt.

Zum Buch:
„Günter Wels legt mit seinem Erzählband „Maitage” ein eindrucksvolles Debüt vor: Coming-of-Age-Geschichten der ganz besonderen Art. Es geht um archaische Pubertätsriten und die Ekstasen der ersten Liebe, um Tipp-Kick-Exzesse und whiskeyselige Grillabende in der Schottergrube. Auf überraschend authentische und oftmals beklemmende Weise werden Erinnerungen wachgerufen. Es sind weniger die großen zeitgeschichtlichen Verwerfungen, die im Zentrum dieser Geschichten stehen, vielmehr deren Auswirkungen auf Wels’ jugendliche Protagonisten.
In seinen Geschichten über die Qualen und Euphorien des Erwachsenwerdens lässt der Autor Charaktere, Milieus und Zustände lebendig werden. Kindliche Naivität und jugendlicher Idealismus kämpfen, nicht selten unbewusst, gegen starre Erwachsenenstrukturen und bestehende Verhältnisse. Die Schauplätze dieser Erzählungen sind denkbar unterschiedlich: eine Kleinstadt in den Bergen im Mai 1945, ein oberösterreichisches Freibad in den 70ern, die sommerliche Côte d’Azur in den 90ern. Es ist der schmale Grat zwischen Scheitern und Hoffnung, auf dem Wels’ Heldinnen und Helden ins Erwachsenwerden stolpern.”
(Verlagstext)


MICHAEL STAVARIČ, geboren 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in Wien. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen - zuletzt (2009) wurde er mit dem Hohenemser Literaturpreis Wartholz und dem Mira-Lobe-Stipendium ausgezeichnet.

Zum Buch:
„Michael Stavaričs Erzählstücke „Déjà-vu mit Pocahontas” und „Raritan River” sind die unmittelbaren Produkte eines literarischen Alltags: Autobiografisch und phantastisch, gewitzt und sprachmächtig zeugen sie von literarischem Nomadentum.
Michael Stavarič, der neben anderen Veröffentlichungen im Frühjahr 2011 seinen fünften Roman publiziert und damit einer der produktivsten Autoren der jüngeren Generation ist, beweist mit diesen kleinen Meisterstücken einmal mehr, dass literarischer Mut unterhaltsam sein kann.
In „Déjà-vu mit Pocahontas” begibt sich der Erzähler auf eine Lesereise. Die Züge, die ihn in Deutschland an sein Ziel bringen, verheißen einiges: Erkenntnis und ein amüsantes Stelldichein mit der modernen Pocahontas. Geschickt bedient sich Stavarič Arno Schmidt’scher Sprache und Topoi, um dann den Leser auf ganz andere Spuren zu lenken.
„Raritan River” wiederum spielt auf amerikanischem Boden, der Erzähler folgt einem Fluss und seinen dazugehörigen Ortschaften, einst tiefstes Indianerland. Dabei entsteht ein literarischer „Roadmoviereport” - Überliefertes, Geschichtliches und Alltägliches vermengen sich zu absurden Szenerien. Die daraus resultierende poetische Kraft wendet sich entschieden gegen die „Ortlosigkeit” moderner Welten.”
(Verlagstext)
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