Buch- und Verlagspräsentation
Montag, 8. November 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

JOHANNA TSCHAUTSCHER: Jeanne d’Arc beendet den Heiligen Krieg
WALTER WAGNER: jählings verstrichen
(Albatros Verlag, Wien)

Lesung mit der Autorin und dem Autor
Einführung: WERNER DUSCHLBAUER

JOHANNA TSCHAUTSCHER, geboren 1968 in Wels, studierte an der Universität Wien Philosophie und Theaterwissenschaften und von 1988 bis 1992 Schauspiel in Wien. Sie realisierte Reportagen, gesellschaftspolitische, kritische Dokumentarfilme, Künstlerportraits und Kurzfilme und erhielt mehrere Preise. Lebt als Regisseurin und Schriftstellerin in Lichtenberg. Publikationen u.a.: „Die sieben Raben”, Wien 2008, „Vergebt uns Ihr Herren”, Erzählung 2010. 2010 Dokumentarfilm: „Wie geht Friede - Recherchen über die Arbeit der Internationalen Gemeinschaft im Kosovo.”

Zum Buch:
„Zeit der Märtyrer und Terroristen. Hunger, strukturelle Gewalt, moderner Counterterrorismus und die Naturgesetze des Marktes. Der äußere Plot: ein Thriller. Eine junge Schwedin, genötigt, für den Geheimdienst zu töten, begeht laut Polizeibericht Selbstmord. Ihre Freundin, Juliette Catherine Dumoulin, Tochter eines Wirtschaftsmagnaten, glaubt nicht daran, sie will die Mörder finden. Das innere Spannungsfeld: Vierzehn Engel sehen in Kuliette die frühere Jeanne d’Arc, die in die Gegenwart zurückgekehrt ist, um Krieg, Martyrium und die Lügen des Himmels zu überwinden.”
(Verlagstext)


WALTER WAGNER, geboren in Linz, studierte Französisch und Englisch in Salzburg sowie Vergleichende Literaturwissenschaft in Paris (Dr. phil.). Mehrjährige Lehrtätigkeit in Frankreich und Großbritannien; Lehrbeauftragter an der Universität Wien, Kritiker und Schriftsteller. Veröffentlichung von wissenschaftlichen Artikeln, Essays, Lyrik und Kurzprosa. Belletristik: „Westbahn. Skizzen”, Gunskirchen 2001; „sternen und stimmen. Gedichte”, Neuhofen, Linz und Wien 2009.

Zum Buch:
„Der Topografie des Unscheinbaren folgend, hält sich das lyrische Auge vorzugsweise in Mitteleuropa von Frankreich bis Böhmen auf und evoziert Naturlandschaften, indem lustvoll und zugleich sprachspielerisch auf menschliche Präsenz verzichtet wird. Fremdes wird in überraschenden Bildern zum nun Vertrauten und das eigentlich Vertraute im Makrokosmos des Privaten zur unheilvollen Erinnerung, welche zu den vielen in diesem Band versammelten Fluchten angeregt hat.”
(Verlagstext)
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