Buchpräsentation
Dienstag, 9. November 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

mitSPRACHE unterwegs. Literarische Reportagen
Lesung mit MARTIN POLLACK und DORON RABINOVICI

Einführung: MANFRED MÜLLER

Im Herbst 2009 erhielten neun Autorinnen und Autoren von elf großen literarischen Einrichtungen Österreichs den Auftrag, sich reisend und schreibend mit der literarischen Gattung der Reportage auseinanderzusetzen. Ideeller Bezugspunkt der Arbeiten war das 70. Todesjahr von Joseph Roth, seine wechselnden Schreiborte und Themen sowie viele seiner Reportagen standen am Beginn der Überlegungen.
Der vorliegende Band vereint nun unterschiedliche Schreibweisen und Perspektiven herausragender Autorinnen und Autoren der österreichischen Gegenwartsliteratur: Christoph W. Bauer, Clemens Berger, Anna Kim, Radek Knapp, Lydia Mischkulnig, Martin Pollack, Doron Rabinovici, Peter Rosei und Sabine Scholl.

MARTIN POLLACK, geboren 1944 in Bad Hall, Oberösterreich. Studium der Slawistik und osteuropäischen Geschichte in Wien und Warschau. Mehrjährige Studienaufenthalte in Polen und dem ehemaligen Jugoslawien. Bis 1988 war er Redakteur des Spiegel. Seither arbeitet er als freier Autor und Übersetzer, u. a. von Ryszard Kapuscinski. Martin Pollack lebt in Wien und Stegersbach. Veröffentlichungen u.a.: Galizien (2001), Anklage Vatermord (2002), Der Tote im Bunker (2004), Von Minsk nach Manhattan (2006), Sarmatische Landschaften (2006); Kaiser von Amerika. Die große Flucht aus Galizien, Wien 2010.

DORON RABINOVICI, Schriftsteller, Essayist und Historiker, geboren 1961 in Tel Aviv, lebt seit 1964 in Wien. Mitbegründer des Republikanischen Clubs - Neues Österreich (1986) und der Demokratischen Offensive (1999). Publikationen u. a.: „Instanzen der Ohnmacht. Wien. 1938 1945. Der Weg zum Judenrat”, Frankfurt am Main 2000; „Credo und Credit. Einmischungen”, Franfurt am Main 2001; „Ohnehin”, Roman, Frankfurt am Main 2004; „Der ewige Widerstand. Über einen strittigen Begriff”, Wien-Graz-Klagenfurt 2008; „Andernorts”. Roman, Berlin 2010.

MANFRED MÜLLER, geboren 1969, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Wien. Publikationen v. a. zur österreichischen Literatur des 20. Jhdts.; zuletzt erschienen: "Reise in die Nachbarschaft. Zur Wirkungsgeschichte der deutschsprachigen Literatur aus der Bukowina und Galizien nach 1918" (Mithrsg., 2009).
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