Buchpräsentation
Donnerstag, 25. November 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

NORBERT GSTREIN: Die ganze Wahrheit
(Carl Hanser Verlag, München)

Lesung mit dem Autor
Einführung: STEFAN GMÜNDER

NORBERT GSTREIN, geboren 1961 in Mils, Studium der Mathematik und Sprachphilosophie in Innsbruck, Stanford und Erlangen. Der Autor lebt zurzeit in Hamburg und Berlin. Er erhielt unter anderem den Berliner Literaturpreis, den Alfred-Döblin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und den Uwe-Johnson-Preis.
Buchveröffentlichungen: "Einer", Erzählung (1988); "Anderntags", Erzählung (1989); "Das Register", Roman, Frankfurt/Main 1992; "O2", Novelle, Frankfurt/Main 1993; "Der Kommerzialrat", Bericht, Frankfurt/Main 1995; "Die englischen Jahre", Roman, Frankfurt/Main 1999; „Selbstportrait mit einer Toten”, Frankfurt/Main 2000; Gemeinsam mit Jorge Semprun, „Was war und was ist”. Reden zur Verleihung des Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung, Sonderdruck 2001; „ Das Handwerk des Tötens”, Roman, Frankfurt/Main 2003; „Wem gehört eine Geschichte?”, Essay 2004; „Die Winter im Süden” (2008); „Die englischen Jahre” (Neuausgabe 2008) und „Das Handwerk des Tötens” (Neuausgabe 2010).


Zum Buch:
„Nirgends ist die Welt so klein wie in Wien. Jeder spricht über jeden, jeder schreibt über jeden. Einen Verleger wie Heinrich Glück kann es nur dort geben: Über vier experimentierfreudige Lyrikerinnen und eine katholische Mystikerin mit esoterischem Einschlag ist er nicht weit hinausgekommen. Dann aber taucht mit der exzentrischen Dagmar eine junge Frau auf, die seinem Leben eine andere Bedeutung geben will. Er lässt sich scheiden, um mit ihr seine letzten Jahre zu verbringen, aber sie ergreift nur immer ausschließlicher Besitz von seiner Existenz. Als er stirbt, soll er endgültig ihr Eigentum werden: Sie schreibt ein Buch über seinen Tod. Doch da zerbricht das prekäre Gleichgewicht: Der langjährige Verlagslektor weigert sich, das Buch zu publizieren. Er beschließt, Dagmars Wahrheit seine eigene Version entgegenzusetzen. In einem ironischen, brillanten Vexierspiel zeichnet Norbert Gstrein das Porträt einer Frau, die nur an eine Wahrheit glauben will: ihre eigene. Dabei stellt er die große Frage: Was soll das sein, die ganze Wahrheit über einen Menschen? Die Antwort wird eine Inszenierung der Macht.”
(Verlagstext)
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