MundART - NEU
Montag, 17. Jänner 2011
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Die Gruppe "neue mundart" stellt sich vor.

REINHOLD IMBÖCK, LYDIA NEUNHÄUSERER und MARKUS SIMANKO lesen aus ihrem mundartlichen Werk.

Veranstaltet mit: Stelzhamerbund

Reinhold Imböck, geb. 1960 in Wels, wohnhaft in Weißkirchen an der Traun, verheiratet; 4 Kinder, gelernter Koch, seit 1982 im Haus für Senioren in Wels - arbeitender Weise - tätig.
Er schreibt seit ca. 8 Jahren Mundart und praktiziert den kurzen, treffsicheren Schreibstil. Er ist seit 2007 Mitglied im Stelzhamerbund, Gruppe „neue mundart”, Preisträger beim Leopold Wandl - Literaturwettbewerb 2008, erfolgreich als "Poetry-Slamer" 2010 und arbeitet derzeit intensiv an seinem ersten Buch.

Lydia Neunhäuserer, lebt mit Ihrer Familie in Zell an der Pram und ist als Physiotherapeutin und Meditationsleiterin tätig.
Ihre Texte sind heiter, besinnlich und oft auch kritisch bis philosophisch und sie schaffen es, Dinge, Gefühle und Themen auf den Punkt zu bringen. Die Autorin hat bisher zwei Bücher „Jessas, Maria & Josef” (Innsalz 2007) und „s´Weiber-leid” (Freya Verlag 2009) in gereimter und neuer Mundart veröffentlicht und 2009 den Alberndorfer Lyrik-Prosa-Märchenpreis gewonnen. Lieblingsthemen der Dichterin sind Frauenthemen, Kirchen und Glaubensthemen und „was des Leben sunst so spüt”.

Markus Simanko, geb. Ende Februar in Steyr, verheiratet mit Susi, seit 1984 mit Unterbrechungen Einwohner von Linz
Seit etwa 20 Jahren beschäftigt er sich mit dem Werkstoff "Wort". Anfangs nur in Schriftsprache, seit einiger Zeit auch in Mundart, sowie mit der Vermischung beider Sprachmöglichkeiten. Dabei dürfen sich die entstehenden Reihungen nicht "museal" oder "altfaderisch" darstellen, sondern zu einer modernen zeitgemäßen Ausdrucksform zusammenfügen. In letzter Zeit wurde sein Hauptaugenmerk auf die Vermischung des gesprochenen (nicht gesungene) Wortes mit Klangkulissen bzw. das verschmelzen von Sprach und Instrumentenklängen gerichtet.
Er ist Vizepräsident des OÖ Künstlerbundes, Mitglied in den Schreibgruppen "neue mundart" und "PromOtheus" und Gewinner des Schatzdorfer Literaturpreises. Sein Schreibunwesen findet sich in allen möglichen Genres, wie etwa Prosa, Kurzgeschichten, ewig unvollendeten halb und viertel Romanen und experimentellen "Zeugs" wieder.
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