Lesung/Buchpräsentation
Donnerstag, 3. März 2011
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

ELFRIEDE CZURDA:
dunkelziffer (Edition Korrespondenzen, Wien)
Ich war nie in Japan (Passagen Verlag, Wien)
Lesung mit der Autorin

Einführung: CHRISTIAN STEINBACHER

„stammt die form aus der fülle / schlägt das herz in der fassung” (aus dem Gedicht „geburtslandschaft”, in: „dunkelziffer”, 2010)

ELFRIEDE CZURDA, geboren 1946 in Wels und bekannt geworden vor allem für ihre bei Rowohlt erschienenen Prosabücher der 1980er- und 1990er-Jahre, wurde 2006 eine Porträt-Ausgabe der Zeitschrift „Die Rampe” gewidmet.

Seither sind von der nach vielen Jahren in Berlin seit 2007 wieder in Wien lebenden Autorin, deren Prosa, Gedichte, Essays und Hörstücke umfassendes Werk zuletzt mit dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet wurde, gleich mehrere Bücher erschienen. Der Berliner Verbrecher Verlag edierte die Prosasammlungen „Krankhafte Lichtung” (2007) und „Untrüglicher Ortssinn” (2009); und die Wiener Edition Korrespondenzen brachte nach „ich, weiß. 366 mikro-essays für die westentasche” (2007) und der erweiterten Neuauflage von „Kerner” (2009) nun aktuell den Gedichtband „dunkelziffer” heraus.

Zu „dunkelziffer” (Edition Korrespondenzen) schreibt der Verlag: „Dass sich die Welt sowohl buchstäblich, als auch chiffriert, codiert, ab- und aufgezählt aufs Erstaunlichste reimt, zeigt sich in Elfriede Czurdas neuem Gedichtband ‚dunkelziffer‘. Das Bedürfnis, jedes Phänomen in der unumstößlichen Gewissheit einer Zahlenreihe zu fixieren, ist keineswegs nur eine dominante zeitgenössische Technik, sie zieht sich durch sämtliche Kulturen der Welt. Einer ‚unsauberen‘, vieldeutigen Praxis der Zahlen in alle möglichen Zusammenhänge zu folgen, ist der Reiz dieser Gedichte, in denen Zahlen nicht nur abstrakte Zeichen sind, sondern Wörter, Klänge, Fiktionen, Architekturen, Sinnlichkeiten und Sinnstiftungen.
Als Gegenstück zu ihren Gedichten wird Czurda, die sich mehrmals in Japan aufgehalten hat, zu Beginn des Abends auch aus dem Text „Ich war nie in Japan” lesen, der zu Zeichnungen Maria Bussmanns entstand und 2010 als gleichnamiges Text-/Katalogbuch von Bussmann/Czurda im Passagen Verlag erschienen ist.
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