Lesung
Dienstag, 15. März 2011
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

Lesung

WOLFGANG HERMANN: In Wirklicheit sagte ich nichts
(Edition Laurin, Innsbruck)
Lesung mit dem Autor

Moderation und Diskussion: JÜRGEN THALER (Franz-Michael-Felder-Archiv, Bregenz)

Veranstaltet im Rahmen der Ausstellung im StifterHaus:
"gedichtet/gezeichnet. dichter und künstler im dialog. die sammlung hartmann"

„Es sind Erzählungen, doch es sind nicht die Spannungsbögen, sondern die Sätze, an denen ich hänge und mich nicht satt lesen kann, Sätze wie nur beispielsweise dieser: 'Um sie war eine Stille wie dunkles Licht.' Hier wird uns etwas vom Licht und den Lichtern erzählt. In allen Texten auffällig: diese ewige faszinierte und faszinierende Fixiertheit aufs Licht. Der Autor, ein Maler”, so schreibt Reinhard Kaiser-Mühlecker über „In Wirklichkeit sagte ich nichts” von Wolfgang Hermann. Kritik und Lesepublikum sind sich einig, dass dieses Buch von Wolfgang Hermann zu seinen besten zählt. (Jürgen Thaler)

Im Gespräch mit dem Autor wird Dr. Jürgen Thaler, der Kurator der Ausstellung „gedichtet/gezeichnet”, nicht nur Fragen über dieses Buch stellen, sondern auch solche nach dem Zusammenhang der Schriftlichkeit, Bildlichkeit und Bedeutung. Fragen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ausstellung stehen, in der auch Blätter von Wolfgang Hermann gezeigt werden.

WOLFGANG HERMANN, geboren 1961 in Bregenz, studierte Philosophie und Germanistik in Wien, Promotion mit einer Arbeit über Hölderlin. Lebte längere Zeit in Berlin, Paris und in der Provence, sowie von 1996 bis 98 als Universitätslektor in Tokyo. Zahlreiche Buchveröffentlichungen seit 1988 („Das schöne Leben”, Preis der Jürgen Ponto-Stiftung), zuletzt: „Herr Faustini und der Mann im Hund” (Roman, 2008); „Konstruktion einer Stadt. Versuche” (2009); „In Wirklichkeit sagte ich nichts” (Erzählungen, 2010); „Mit dir ohne dich” (Roman, 2010). Im Herbst 2011 erscheint der Roman „Die Augenblicke des Herrn Faustini”. Anton Wildgans-Preis 2006, Österreichischer Staatspreis für Literatur (Förderpreis) 2007.
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