Buchpräsentation
Mittwoch, 27. April 2011
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

CHRISTIAN STEINBACHER: Winkschaden, abgesetzt. Gedichte und Stimmen
(Czernin Verlag, Wien)
Lesung mit dem Autor

Einführung: FLORIAN HUBER

„Die eine Mitte, sie platzt, es sind / der Zentren viele, ’s kippt allemal, / ein jedes war doch noch immerzu / Abweichung bloß, ’s gilt so auch für dich.” (aus: „Winkschaden, abgesetzt”)

CHRISTIAN STEINBACHER, geboren 1960 in Ried im Innkreis, lebt seit 1984 als Autor, Herausgeber und Kurator (u.a. der Lesungsreihe „linzer notate” und des Poesiefestivals „Für die Beweglichkeit”) in Linz. Nach Anfängen im Umfeld visueller, konzeptioneller und sonorer Literatur schreibt der seit den 1980er-Jahren die Sparte Literatur innerhalb der Künstlervereinigung MAERZ betreuende Autor heute Gedichte, poetische Prosa, Essays und radiophone Arbeiten. Zahlreiche Buchpublikationen seit 1988. Seit seinem letzten Gedichtband „Zwirbeln, was es hält” (Haymon Verlag 2006) publizierte Steinbacher u.a. die DVD „vorlautes nieseln” (2007 in der Edition EIS des Komponisten Christoph Herndler, mit dem er mehrfach zusammenarbeitete, so auch für „SUBJEKT/OBJEKT”, Brucknerhaus Linz 2009), die Gemeinschaftsarbeit „Klotzkopf. Hausgemachte Fiktionen” (mit Zsuzsanna Gahse; Edition Thanhäuser 2009), das Gedicht „Eingeschliffnes Wissen am Wegesrand (mit Mörike)” im Verlag Peter Ludewig (2011) und die Literatur-als-Radiokunst-Produktion „Der Schluck auf der Lücke” (Kunstradio/Ö1, 2010). Nun liegt mit „Winkschaden, abgesetzt” eine neue umfassende Sammlung von in den letzten Jahren entstandenen Gedichten im Czernin Verlag vor, die auch jenes Langgedicht enthält, mit dem sich der mehrfach, u. a. 2006 mit dem Oberösterreichischen Landeskulturpreis, ausgezeichnete Autor im Vorjahr beim Literaturwettbewerb Wartholz durchsetzen hat können.

Zum Buch:
„Jede Dichtung ist ein Rätsel, das man nicht lösen kann, sondern bewahren und pflegen soll”, schrieb Franz Schuh als Juror des Wartholzpreises zu Steinbachers Text.
Im Verlagsprospekt heißt es zu „Winkschaden, abgesetzt”: „Die thematischen Bezugspunkte der perspektivisch flirrenden Bewegungen reichen vom Haushalt und alltäglichen kleinen Missgeschicken über Andrea Breths Dostojewski-Inszenierung bis hin zu einem lachenden Plädoyer für das Verfehlen: Knicke, Ausrutscher und ein vitales Hakenschlagen werden immer wieder kunstvoll in Szene gesetzt. Dabei gelingt Steinbacher die Versöhnung experimenteller und traditioneller Verfahren. Kaum ein Autor verfolgt das Poetische derart konzentriert, authentisch und dabei flexibel, leichtfüßig und humorvoll.” (Verlagstext)
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