Die Rampe „Re”
Dienstag, 21. Juni 2011
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

Präsentation der Sondernummer der Rampe 2/11

BeiträgerInnen lesen aus ihren Texten:
BODO HELL
TANJA RAICH

Die Informationsgesellschaft mutiert mehr und mehr zu einer von Daten überfüllten Welt (Stichworte: Datenmüll, aber auch Überwachungsstaat) - ein Übermaß an Be-Deutungen, das die Freiräume der Phantasie bedrängt. Das lässt die Frage nach unvermessenen Gebieten stellen, wie sie etwa durch die wie Glanzlichter erscheinenden weißen Flächen auf alten Globen symbolisiert sind (Stichwort: das Fremde als Fremdes belassen). Eine Zurückweisung einer rundweg vermessenen Welt (durch Aussparung oder Tilgung, durch Schaffung von Neu-Land oder einer „anderen” Sprache) wäre ein möglicher Freiraum, - im Leben wie in der Literatur. Die „Rampe - Hefte für Literatur” lädt ein zu Bildern und Texten, zur Rückgewinnung von Welt.

BODO HELL, geb. 1943 in Salzburg, lebt in Wien und am Dachstein, Steiermark. Prosa, radiophone Arbeiten, Theater, Text im öffentlichen Raum, Fotos, Film, Musik. Buchpublikationen (Auswahl): „Dom Mischabel Hochjoch. Drei Bergerzählungen” (1977); "Tracht: Pflicht" (2003); „Die Devise lautet. Erzählung.” (1999); „Augenklappe” (2000); „Nothelfer” (2008).
TANJA RAICH, geboren 1986 in Meran, Studium der Germanistik und Geschichte in Wien.
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