Buchpräsentation
Dienstag, 20. September 2011
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

JOSEF WINKLER: Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär oder Die Wutausbrüche der Engel
(Suhrkamp/Insel Verlag, Berlin)
Lesung mit dem Autor

Einführung: STEFAN GMÜNDER (Der Standard)

Veranstaltet mit: Suhrkamp/Insel Verlag, Berlin

JOSEF WINKLER, geboren 1953 in Kamering bei Paternion in Kärnten. Nach der Volksschule besuchte er drei Jahre die Handelsschule in Villach. Nachdem er zunächst im Büro einer Oberkärntner Molkerei beschäftigt war, besuchte er die Abendhandelsakademie in Klagenfurt und arbeitete tagsüber im Betrieb eines Verlags, der Karl-May-Bücher produzierte. Seit 1971 war er in der Verwaltung der neuen Hochschule für Bildungswissenschaften in Klagenfurt tätig. In seiner Freizeit besuchte er germanistische und philosophische Vorlesungen. Seit 1982 ist Josef Winkler freier Schriftsteller. Er lebt derzeit in Klagenfurt.
Zahlreiche Preise und Auszeichnungen u. a.: Verleger-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 1979; Anton-Wildgans-Preis der Österreichischen Industrie für Literatur 1980; Otto-Stoessl-Preis 2000; Alfred-Döblin-Preis 2001; 1. Preis Floriana Literaturpreis 2002; Franz Nabl-Preis 2005; Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur 2007; Georg Büchner-Preis 2008.
Buchpublikationen u. a.: „Friedhof der bitteren Orangen”, Roman, Frankfurt am Main 1990; „Das Zöglingsheft des Jean Genet”, Frankfurt am Main 1992; „Domra. Am Ufer des Ganges”, Roman, Frankfurt am Main 1996; „Wenn es soweit ist”, Erzählung, Frankfurt am Main 1998; „Natura morta. Eine römische Novelle”, Frankfurt am Main 2001; „Leichnam, seine Familie belauernd”, Frankfurt am Main 2003; „Roppongi. Requiem für einen Vater”, Frankfurt am Main 2007; „ Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot”, Frankfurt am Main 2008; „Die Wetterhähne des Glücks und die Totenkulterer von Kärnten. Zwei Litaneien”, erscheint im Herbst 2011 im Wieser Verlag, Klagenfurt.

Zum Buch: „Nachdem Josef Winkler am 1. November 2008 in Darmstadt den Georg-Büchner-Preis entgegengenommen hatte, hielt er zum Dank eine Rede, aus der dieses Buch entstand. Es gibt Antwort auf einige Fragen: „Josef Winkler, wer ist das? Wo kommt er her? Was hat ihn geprägt? Wie ist er zum Schriftsteller geworden? Warum schämt er sich seit kurzem nicht mehr, wenn er nicht jeden Tag an Selbstmord denkt?” […] (Verlagstext)

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