Die Lange Nacht der Museen
Samstag, 1. Oktober 2011 bis
Sonntag, 2. Oktober 2011
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 18.00 Uhr bis 1.00 Uhr
Auch das StifterHaus nimmt teil.

Buchpräsentation um 20.00 Uhr: FRIEDRICH BUCHMAYR: Madame Strindberg oder die Faszination der Boheme (Residenz Verlag, St. Pölten)
Einführung und Gespräch mit dem Autor: GÜNTHER EISENHUBER
Es liest SIMONE NEUMAYR.

Bücherflohmarkt und Hausführungen
18.00 bis 1.00 Uhr

Zum Buch: „Die Freundin berühmter Männer, die Frau des "Frauenhassers": eine Biografie aus dem wilden Leben der Boheme. Sie war mit August Strindberg verheiratet, die Mutter eines Sohnes von Frank Wedekind, "Schicksalsschwester" von Franziska zu Reventlow, Freundin berühmter Männer wie Arthur Schnitzler und Karl Kraus. Sie war aus gutem Wiener Haus, geistreich und exzentrisch. Im Berlin der Jahrhundertwende stürzt sie sich als Feuilletonistin in das wilde Leben der Boheme. Einer der Stars der Szene ist August Strindberg, der schwedische Skandalautor. Die beiden heiraten, die Ehe zerbricht bald und ist an Dramatik reich - wie der Rest ihres Lebens zwischen Paris, London und New York. Noch bevor sie 1943 vereinsamt in Salzburg stirbt, veröffentlicht sie ihre Memoiren über die Zeit mit Strindberg - "ein Buch ohne Pausen", wie Knut Hamsun "entzückt" feststellt. Das gilt auch für die erste deutschsprachige Biografie über Frida Strindberg: In Texten, Bildern und bewegenden Selbstzeugnissen erzählt sie von dem bewegten Leben einer Frau, die niemanden geschont hat, am wenigsten sich selbst.” (Verlagstext)
FRIEDRICH BUCHMAYR, geboren 1959 in Linz, Germanist und Bibliothekar in der Stiftsbibliothek St. Florian, Jurymitglied beim literarischen Jahrbuch der Stadt Linz „Facetten”. Seit 2003 Mitarbeit am Forschungsprojekt „OÖ. Landesmuseum 1938-1955” der Universität Linz. Publikationen zur Literaturgeschichte der Moderne und zur Bibliotheksgeschichte. Im Verlag Bibliothek der Provinz erschien 1993 unter dem Titel „Wenn nein, nein!” der Briefwechsel zwischen August Strindberg und Frida Uhl und 2003 die Biografie „Der Priester in Almas Salon” über Alma Mahler-Werfels Beichtvater Johannes Hollnsteiner, zuletzt erschien: „Geraubte Kunst in Oberdonau” (2007).

GÜNTHER EISENHUBER, geboren 1973, Studium der Germanistik und Philosophie in Salzburg. Seit 2003 Lektor im Residenz Verlag. Lebt in Salzburg. Letzte Veröffentlichungen: „Privat. Aus dem Alltag der Dichter und Denker” (2004) und „Adalbert Stifters Liebespost. Von Liebesleid und Gattenglück” (2005) beide Residenz Verlag.

SIMONE NEUMAYR machte 1994 ihren Abschluss an der Schauspielschule Krauss in Wien und war danach als freie Schauspielerin u. a. in Graz, Regensburg und Wien tätig. In Linz u. a. bei theaterUnser, theaterSPECTACEL Wilhering, bühne04, theater@work, His Majesty‘s Players. Regie bei „Aschenputtel” und „ Am Montag ist alles ganz anders” (theaterachse), seit 2003 Ensemblemitglied im Theater des Kindes Linz. In Helfenberg zuletzt zu sehen als Celia in „Wie es euch gefällt” und in Zweigs „Brief einer Unbekannten” (Bühnenanerkennungspreis des Landes OÖ).
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