Buchpräsentation
Montag, 3. Oktober 2011
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

MARGIT SCHREINER: Die Tiere von Paris. Roman
(Schöffling & Co., Frankfurt am Main)
Lesung mit der Autorin

Einführung: DANIELA STRIGL

Veranstaltet mit: Schöffling&Co, Frankfurt/Main


Margit Schreiner wurde 1953 in Linz/Oberösterreich geboren. Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg. Lebt nach langjährigen Aufenthalten in Tokio, Paris, Rom und Berlin derzeit in Linz. Zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur 2004.
Buchveröffentlichungen: „Die Rosen des Heiligen Benedikt”, 1989; „Mein Erster Neger”, 1990; ”Die Unterdrückung der Frau, die Virilität der Männer, der Katholizismus und der Dreck”, 1995; „Nackte Väter” 1997, 2004; „Der Mann mit den Samtohren”, 2000; „Haus, Frauen, Sex”, 2001; „Mein erster Neger/Die Rosen des Heiligen Benedikt” (Doppelband), 2002; „Heißt lieben”, 2003; „Die Eskimorolle”, 2004; „Buch der Enttäuschungen”, Frankfurt am Main 2005; „Geschichten vom Bruno”, 2005; „Haus, Friedens, Bruch.”, Frankfurt am Main 2007; „Schreibt Thomas Bernhard Frauenliteratur?”, Essays, Frankfurt am Main 2008. Ausgezeichnet wurde Margit Schreiner u. a. mit dem „Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur” (2004), dem „Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz” (2006), dem „Belletristik-Preis” der Linzer Buchmesse „Litera” (2008) und dem „Österreichischen Würdigungspreis für Literatur” (2010).
Zum Buch: „„Die Tiere von Paris” ist das ironische Selbstgespräch einer Alleinerziehenden, die sich und dem Leser das Dreiecksverhältnis zwischen ihr selbst, ihrem Kind und ihrem Exmann schonungslos vor Augen führt. Bereits während der Ehe hat sich von Anfang an eine Entwicklung abgezeichnet, die sie nicht wahrnehmen und wahrhaben wollte. Als sie ein Kind bekommt, überschlagen sich die Ereignisse. Die Erzählerin, die sich als Wissenschaftlerin und Sachbuchautorin mit Stadtgeografie, Landschaftsräumen und dem Verirren beschäftigt, bemüht sich nach der Trennung, ihren Alltag mit dem heranwachsenden Kind zu gestalten und ohne Selbstmitleid zu bewältigen. Doch die mit einem hoffnungsvollen Rückblick beginnende Geschichte gerät in einem unwiderstehlichen Sog zur Katastrophe einer Scheidungsfamilie. Zwischen den Eltern hin- und hergerissen, muss die Tochter ihren eigenen Weg finden.
Der Roman spielt in Paris, Tokio, Wien und Italien und entfaltet ein weites Panorama unterschiedlicher Lebensentwürfe. Ein raffiniert schlichtes Buch über aktuelle Fragen zur Vereinbarkeit von Kind und Beruf und die Rollen von Männern und Frauen.” (Verlagstext)
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