Buchpräsentation
Dienstag, 11. Oktober 2011
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

WALTER KOHL: Das leere Land. Roman
(Picus Verlag, Wien)
Lesung mit dem Autor

Musikalische Begleitung: VAHEEN SAID (Gesang) und MICHAEL STARMAYR (Gitarre u. Mandoline)

Veranstaltet mit: Picus Verlag, Wien

WALTER KOHL, geboren 1953 in Linz, ehemaliger Autovermietungsangestellter und Journalist, seit 1996 freier Schriftsteller. Mitglied der GAV. Lebt in Eidenberg bei Linz.
Bücher zuletzt: „Wie riecht Leben”, Wien 2009; „Die dunklen Seiten des Planeten”, Grünbach 2008; „Nacht die nicht enden will”, Graz 2007; „Die Poldi”, Grünbach 2006; „Auch du hast eine Mutter”, Grünbach 2005; „Good Hope”, Weitra 2004; „Senna lebt”, Linz-Wien 2004; „Fuck off, Koff”, Hamburg 2004; „Ich fühle mich nicht schuldig” - Georg Renno, Euthanasiearzt. Wien 2001 und Göttingen 2002.
Theaterstücke u. a.: „ritzen” (UA September 2002 in Greifswald, anschließend in Hamburg, Leipzig, Kassel etc.), „Pia E.” (Hartheim, Mai 2003, Theaterprojekt mit geistig und körperlich behinderten Schauspielern), „Der große Rosengarten Schwindel” (UA Jänner 2005 Theater Phönix, Linz), „Der Schwärzer und seine Braut” (UA Februar 2005 in Kollerschlag), Theaterstück „Talfahrt” (UA Dezember 2006 im Kulturhaus Remise Bludenz).
Seine Arbeiten wurden unter anderem mit dem Max-von-der-Grün-Preis (1992), dem Dramatikerpreis des Landes Oberösterreich (1995), einem Mira-Lobe-Stipendium (2003), dem Hörspielpreis des Leipziger Hörspielsommers (2004) und dem Adalbert-Stifter-Stipendium des Landes Oberösterreich (2007) gewürdigt.


Zum Buch:
”Es beginnt mit einer vermeintlich einfachen Auftragsarbeit: Auf den Spuren des Heiligen Severin an der Donau entlangfahren, um einen Text für einen Ausstellungskatalog zu verfassen. Doch so leicht gelingt das dem Protagonisten von Walter Kohls neuem Roman nicht. Denn allzu drängend schiebt sich im Lauf der Recherchereise seine eigene Vergangenheit in seine Gedanken: sein Leben in Kanada und die Beschäftigung mit indianischen Mythen, die historischen Aufarbeitungen der Figur des Heiligen Severin, ein geheimnisvolles Mädchen, das ihn irritiert und ihm in eigenartiger Weise zugetan ist - und das frappierend an jenes Flüchtlingsmädchen erinnert, dessen Foto überall in den Medien zu sehen ist, weil es vor seiner Abschiebung flieht. Über allem aber steht die hinausgezögerte Wiederbegegnung mit seiner Mutter und den Figuren der Familienvergangenheit, vor denen er vor vielen Jahren nach Kanada geflohen ist, die Angst vor den Wurzeln der eigenen Identität und die Konfrontation mit dem eigenen Altern.
Walter Kohls Reise in der Donaulandschaft führt ins Innerste seines Hauptdarstellers. Ganz nebenbei dekonstruiert Kohl nicht nur eine fromme Legende, er erzählt auch, wie Erinnerung und aus ihr Geschichte überhaupt entstehen.” (Verlagstext)
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