Buchpräsentation
Dienstag, 24. Jänner 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

MAJA HADERLAP: Engel des Vergessens. Roman (Wallstein Verlag, Göttingen)
Lesung und Gespräch mit der Autorin

Einführung: ANTON THUSWALDNER

Veranstaltet mit: Wallstein Verlag, Göttingen

MAJA HADERLAP, geboren 1961 in Bad Eisenkappel in Kärnten, Studium der Theaterwissenschaften und der Deutschen Philologie an der Universität Wien. Sie war Redakteurin und Herausgeberin der Kärntner slowenischen Literaturzeitschrift "mladje", Arbeit als Dramaturgie- und Produktionsassistentin in Triest und Ljubljana, seit 1989 Lehraufträge am Institut für Kultur-, Literatur- und Musikwissenschaft der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, 1992 bis 2007 Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt.
Lebt als Autorin in Klagenfurt. Maja Haderlap schreibt Lyrik, Prosa, Essays und übersetzt aus dem Slowenischen ins Deutsche.
1983 erschien der erste Lyrikband „Žalik pesmi”, 1987 der Band „Bajalice” (dafür 1989 Preis der France-Prešeren-Stiftung/Nagrada Prešernovega sklada), 1998 der Lyrikband „Gedichte Pesmi Poems”.
Preise und Auszeichnungen u. a.: Hubert-Burda preis für Lyrik (Förderpreis zum Hermann-Lenz-Preis) 2004; Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2006/2007; Projektstipendium für Literatur 2008/2009; Staatsstipendium für Literatur 2009/2010; Ingeborg Bachmann Literaturpreis 2011.

Zum Buch: „Maja Haderlap erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch allgegenwärtig. In den Wald zu gehen hieß eben „nicht nur Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln”. Es hieß, sich zu verstecken, zu flüchten, sich den Partisanen anzuschließen und Widerstand zu leisten (…).” (Verlagstext)


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