Literatursalon um vier
Donnerstag, 26. Jänner 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 16.00 Uhr

Literatursalon um vier
Zum Adalbert-Stifter-Gedenktag

JOHANNES URZIDIL und ADALBERT STIFTER

Buchpräsentation:
HinterNational. Johannes Urzidil. Ein Lesebuch von Klaus Johann und Vera Schneider
(Deutsches Kulturforum östliches Europa e.V., Potsdam)

Präsentation und Vorträge mit:
KLAUS JOHANN
VERA SCHNEIDER
GERHARD TRAPP

Veranstaltet mit: Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam

Johannes Urzidil (1896-1970), jüngster Dichter des berühmten „Prager Kreises” um Max Brod, Franz Kafka und Franz Werfel, hat als Sohn einer deutsch-tschechisch-jüdischen Familie eine multinational geprägte Biografie, wie sie für das östliche Mitteleuropa typisch ist. Nach der Besetzung Prags durch die Nationalsozialisten emigrierte Urzidil nach New York und nahm später die amerikanische Staatsangehörigkeit an. Der Brückenschlag zwischen alter und neuer Heimat wurde für den Sohn eines deutschnationalen Vaters und einer tschechisch-jüdischen Mutter zu einem Leitmotiv seines Lebens und Schreibens. In Urzidils Hauptwerken „Goethe in Böhmen”, „Die verlorene Geliebte” und „Prager Triptychon” steht seine alte Heimat im Mittelpunkt. Er schrieb aber mit „Das große Halleluja” auch einen bedeutenden Amerika-Roman. (Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam)

KLAUS JOHANN, geboren 1968, Dr. phil., freier Literaturwissenschaftler und Lektor, studierte Deutsche Philologie, Philosophie, Kath. Theologie, Geschichte und Pädagogik. Er veröffentlichte Bücher und Aufsätze u. a. zur deutschsprachigen Literatur Böhmens und Mährens sowie Kultur und Geschichte des 20. Jahrhunderts. Er bereitet eine Neuausgabe der Werke Urzidils vor.

VERA SCHNEIDER, geboren 1968, Dr. phil., freie Autorin und Lektorin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte zur Wahrnehmung nationaler Grenzen in der Prager deutschen Literatur. Sie verfasste Beiträge für überregionale Zeitungen und Fachzeitschriften.

GERHARD TRAPP, geboren 1938, Dr. phil., studierte Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft; später war er am Goethe-Institut in Deutschland, Indien, Frankreich, China und Norwegen in verschiedenen Funktionen tätig. Er promovierte zum Werk von Urzidil und veröffentlichte zahlreiche Publikationen über ihn.
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