StifterHaus - außer Haus
Montag, 19. März 2012
StifterHaus - außer Haus
Linz, Neuer Festsaal im Ursulinenhof / OÖ. Kulturquartier, Landstraße 31, 4020 Linz, 20:00 Uhr

Gertrud Fussenegger 1912 : 2012
Festansprache und Lesung

Festansprache von Landeshauptmann
DR. JOSEF PÜHRINGER

Lesung
ANDREA WOLF liest aus „Das Haus der dunklen Krüge”
(2. Teil der "Böhmischen Trilogie")
(Otto Müller Verlag, Salzburg, 1951)

Mit freundlicher Genehmigung der Buchverlage
LangenMüller Herbig Nymphenburger

Eine Veranstaltung des Landes Oberösterreich



ANDREA WOLF, geboren in Mosbach/Baden. Nach dem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Sprechwissenschaft an der LMU in München, zog es sie zur Praxis. Die Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule/Mü. und 15 Jahre Festengagement an verschiedenen Theatern folgen. (1989/90 am Landestheater Linz.) Mit ihrer Familie lebt sie freischaffend in Frankfurt am Main. Parallel zum Theater ist sie für den Film tätig, als Moderatorin, Sprecherin beim Rundfunk, als Malerin und tritt mit eigenen Rezitationsprogrammen auf.

GERTRUD FUSSENEGGER, geboren 1912 in Pilsen, verbrachte Kindheit und Jugend abwechselnd in Böhmen, Vorarlberg und Tirol, sie studierte in München und Innsbruck und begann sofort nach ihrer Promotion 1934 zu schreiben. Ihr literarisches Schaffen umfasst Lyrisches, Dramatisches, Essayistisches, vor allem aber große Romane und Erzählungen, darunter „Das Haus der dunklen Krüge”, „Bourdanins Kinder”, „Die Pulvermühle”. Als ihr Hauptwerk bezeichnet die Autorin „Shakespeares Töchter” und „Zeit des Raben / Zeit der Taube”.

Zum Buch:
„Das Haus der dunklen Krüge ist das Haus der Vergangenheit. Es hat viele Kammern, viele Keller, viele Treppen, die in die Tiefe führen zu verlassenen Gewölben, zu verschütteten Brunnen. Auf dem Grund dieser Brunnen schlummern die dunklen Krüge.
Es ist nicht jedermanns Sache, die Krüge heraufzuholen aus ihrem Versteck. Wer sie ans Licht bringen will, darf Begegnungen nicht scheuen, Begegnungen auch mit sich selbst. Wir wissen nichts von dem, was war, wenn wir uns weigern, mehr von uns zu wissen, als uns zu jeder Stunde lieb sein kann. Und wir wissen sehr wenig von uns, wenn wir nicht wissen, was war. Darum die Krüge aus den tiefen Brunnen, die dunklen Krüge.” (Verlagstext)
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