Für die Beweglichkeit 2012
Donnerstag, 12. April 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Für die Beweglichkeit 2012:
„Z. B. das Gedicht”

Lesungen von:
FRANZ JOSEF CZERNIN (Rettenegg)
CHRISTIAN FILIPS (Berlin)
MARA GENSCHEL (Berlin)
NADJA KÜCHENMEISTER (Berlin)
HANS THILL (Heidelberg)

Moderation: MICHAEL BRAUN (Heidelberg)

Eine Veranstaltung im Rahmen des von der Künstlervereinigung MAERZ in Kooperation mit dem StifterHaus veranstalteten Festivals "Für die Beweglichkeit. Tage der Poesie 2012" (Konzept: CHRISTIAN STEINBACHER/FLORIAN HUBER)
Obzwar das seit 2005 nun zum vierten Mal stattfindende Festival Für die Beweglichkeit von einem „Poesie”-Begriff ausgeht, der sich nicht auf das Genre Gedicht beschränkt, steht mit dieser Veranstaltung traditionell auch wieder ein ganz dem Gedicht gewidmeter Abend am Programm.

Bei der Zusammenstellung des Abends wurde nicht nur auf das Grundthema „Beweglichkeit”, sondern auch auf das Motto der Ausgabe 2012, nämlich „Kreuzungen, Paraphrasen” geachtet. Dadurch lässt sich mit anderen Programmpunkten eine Korrespondenz denken. Dies betrifft die Programmpunkte andernorts, aber auch die am Nachmittag im Stifter-Haus vorangehenden Referate und die laufende Begleit-Ausstellung „Bauer - Dodel - Métail”.

Mit der Veranstaltung, durch die wie zuletzt der bekannte Lyrikkritiker Michael Braun führen wird, werden diverse Ansätze des gegenwärtigen Fertigens von Gedichten nahe gebracht: Franz Josef Czernins Gedichte formulieren mit poetischen Mitteln präzise Kriterien einer literarischen Ästhetik. Christian Filips’ Texte enthüllen lyrische Muster zwischen Trivialkultur und literarischer Avantgarde. Mara Genschels oft an Schnittstellen von Musik und Sprache siedelnde Texte „oszillieren im Spannungsfeld zwischen unmittelbarem, sprach-körperlichem Ausdruck und sezierender Reflexion” (Tobias Amslinger). Nadja Küchenmeisters Lyrik verbindet neue Erzählformen mit traditionellen Mitteln und aphoristischer Klarheit. Und Hans Thill schließlich lässt neue Formen im Aneignen poetischer Traditionen von Opitz bis Queneau entstehen.

Unter Verweis auf das der Aussendung beiliegende, ausführliche Programmheft des Festivals seien hier nur folgende Kurzdaten gegeben: MICHAEL BRAUN, geboren 1958 in Hauenstein/Pfalz, lebt als Literaturkritiker in Heidelberg. FRANZ JOSEF CZERNIN, geboren 1952, lebt als Poet und Essayist in Rettenegg und Wien. CHRISTIAN FILIPS, geboren 1981 nahe Worms, lebt als Lyriker, Essayist, Übersetzer und Dramaturg in Berlin. MARA GENSCHEL, geboren 1982 in Bonn, lebt als Autorin in Berlin. NADJA KÜCHENMEISTER, geboren 1981 in Berlin, wo sie nach wie vor lebt und arbeitet. HANS THILL, geboren 1954 in Baden-Baden und aufgewachsen in Bühl, lebt als Autor, Übersetzer und Verleger in Heidelberg.

(Siehe auch www.maerz.at )
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