Buchpräsentation
Donnerstag, 19. April 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Buchpräsentation

KETTLY MARS: Wilde Zeiten. Roman
Aus dem Französischen von Dr. Ingeborg Schmutte
(Litradukt Verlag, Kehl)

Kurz-Lesung (im französischen Original): KETTLY MARS
Lesung (deutsch): MARGIT SCHREINER

Einführung, Gespräch mit der Autorin (und Übersetzung ins Deutsche):
PETER TRIER (Litradukt Verlag)

Eine Veranstaltung von Südwind OÖ und StifterHaus mit Unterstützung des Institute francais

KETTLY MARS, geboren am 3. September 1958 in Port-au-Prince, Haiti, erhielt eine klassische Bildung und arbeitete als Verwaltungsangestellte. Ab den 90er Jahren wurde sie in Haiti als Lyrikerin bekannt. Als Prosaautorin machte sie sich durch die Romane „Kasalé” (2003) und „L’heure hybride” (2005) einen Namen. Das Zweideutig-Unbestimmte, das in diesem Titel zum Ausdruck kommt, kennzeichnet auch ihren 2008 erschienenen Roman „Fado”. In Deutschland wurde sie durch ihren Artikel über das Erdbeben in Haiti bekannt („Ich habe überlebt”, DIE ZEIT vom 21.1.2010).

MARGIT SCHREINER, geboren 1953 in Linz, Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg. 1977 bis 1980 Aufenthalt in Tokio, wo sie zu schreiben begann. Ab 1983 lebte sie als freie Autorin in Salzburg und Paris (1983 bis 1991). 1989 debütierte sie mit dem Erzählungsband „Die Rosen des Heiligen Benedikt” im Haffmans Verlag. Sie schrieb außerdem Hörspiele und Theaterstücke. Nach Jahren in Berlin zog sie 1998 nach Italien und lebt seit 2000 wieder in Österreich. Seither sind auch zahlreiche Essays und andere Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien erschienen sowie Vorwörter zu Büchern von Mela Hartwig und Adalbert Stifter. 2011 erschien ihr neuer Roman „Die Tiere von Paris” im Schöffling Verlag.

Zum Buch:
„Haiti zu Beginn der Sechzigerjahre: Um ihrem inhaftierten Mann zu helfen, lässt die schöne Mulattin Nirvah sich auf eine Affäre mit dem Staatssekretär Raoul Vincent ein. Nach und nach ergreift der Emporkömmling Besitz von ihr und ihren Kindern und wird zur Metapher für die Herrschaft der Duvalier-Diktatur über ein gelähmtes Land. Eine intimistische Schilderung von Situationen, in denen Gewissheiten und die Begriffe von Gut und Böse zerfallen, und zugleich ein spannender Politthriller.” (Aus dem Französischen von Dr. Ingeborg Schmutte)
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