Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
Dienstag, 15. Mai 2012
Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

Ernst Jandl: Laut und Luise
(Walter Verlag, Olten 1966)
Kommentierte Lesung: MICHAEL LENTZ
Referat: BERNHARD FETZ
Moderation: KLAUS KASTBERGER

Mit freundlicher Genehmigung des Luchterhand Literaturverlages

Ein Kooperationsprojekt der Alten Schmiede, Wien
und des StifterHauses

„Die insgesamt dreizehn Abteilungen des Bandes rekurrieren vom Liebesgedicht und Lied ("mit musik": Lyra, Lyrik) über das Lehrgedicht, das politische und Naturgedicht, das Abendgedicht, das Tiergedicht und das Epigramm, bis zum visuellen und Lautgedicht auf vorgängige Gattungen bzw. Genres. Deren normative Vorstellungen, und seien sie auch noch so schemenhaft oder rudimentär gegenwärtig, rufen sie in ihrer medialen und ästhetischen Varianz auf und befestigen sie - gerade in der von Jandl unternommenen Abweichung von der Konvention.” (Michael Lentz zu Ernst Jandls Schlüsselwerk „Laut und Luise”)

ERNST JANDL, geboren 1925 in Wien, † 2000 ebenda. Studium der Germanistik und Anglistik; bis 1979 Schuldienst. Erste Buchveröffentlichung: „Andere Augen.” Gedichte (1956). „Laut und Luise” erschien mit einem Nachwort von Helmut Heißenbüttel 1966 im Walter Verlag, Olten. Zuletzt erschienen: „Poetische Werke”, 10 Bände (1997).

MICHAEL LENTZ, geboren 1964, Autor, Musiker und Interpret von experimentellen Texten und Lautgedichten. Er lehrt seit 2006 als Professor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt in Berlin. Zuletzt erschienen: „Offene Unruh”, 100 Liebesgedichte (2010);
„Textleben. Über Literatur, woraus sie gemacht ist, was ihr vorausgeht und was aus ihr folgt” (2011).

BERNHARD FETZ, geboren 1963, leitet das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, Lehrbeauftragter der Universität Wien. Publikationen vor allem zur Literatur des 20. Jahrhunderts; 2012 Herausgabe von Schriften Ernst Jandls: „der beschriftete sessel”, Autobiographische Gedichte und Texte.

KLAUS KASTBERGER, geboren 1963, arbeitet im Literaturarchiv der Österreichische Nationalbibliothek, lehrt an der Universität Wien. Publikationen zur Literatur des 20. Jahrhunderts und zu Methodenfragen. Literaturkritiken. Mitherausgeber der fünfbändigen Prosaausgabe Friederike Mayröckers (2001), Herausgeber der Wiener Ausgabe sämtlicher Werke Ödön von Horváths (ab 2009).

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