Buch- und Verlagspräsentation
Montag, 18. Juni 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

ALFRED GELBMANN: Trümmerbruch oder Die Entdeckung des glücklichen Raumes. Roman
(Kyrene.Literaturverlag, Innsbruck-Wien)

Lesung mit dem Autor

Einführung: BERNHARD JUDEX
Moderation und Gespräch mit dem Autor: GERHARD STADLER

Veranstaltet mit: Kyrene.Literaturverlag, Innsbruck - Wien

ALFRED GELBMANN, geboren 1946 in Linz. Autor, Herausgeber, seit 2006 Verlagsleiter. mitterverlag Wels. Ab 1960 Ausbildung zum Werkzeugmacher, Maschinenbauer und staatl. gepr. Schweißtechnologen. Ab 1985 Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Romanistik an den Universitäten Salzburg und Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Herausgeber der Reihen „Intermediale Texte” und „Reden über das Schreiben”.

BERNHARD JUDEX, geboren 1969 in Mödling. Studium der Germanistik und Kommunikationswissenschaften, Universität Salzburg. 2003-2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungsprojekten. Seit 2006 Mitarbeiter im Thomas-Bernhard-Archiv, Gmunden. Mitherausgeber des Thomas-Bernhard-Jahrbuches und einzelner Bände der Werkausgabe. Zahlreiche Publikationen zur österreichischen Literatur. Letzte Einzelpublikation: Thomas Bernhard. Epoche-Werk-Wirkung. C.H. Beck. München 2010.
GERHARD STADLER, geboren 1956 in Perg. Studium der Ethnologie und Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien. 1986 Promotion. Seit 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lektor am Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Seit 1990 Assistent am Institut für Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Industriearchäologie an der TU Wien. Seit 2001 außerordentlicher Professor an der TU Wien. Forschungsschwerpunkte: Industriearchäologie, Technikgeschichte und historische Umweltforschung.

Zum Buch:
„Ein schwarzer Turm stand neben dem anderen, nicht nahe genug, um einen gemeinsamen Schatten zu werfen, nicht weit genug für einen weiteren Turm dazwischen. Die Türme standen zueinander versetzt, der Morgensonne wegen, glaube ich, wurden berechnet für alle möglichen Winde, nur für Windstille nicht, wie heute, wo ein Blau das andere ergab. Die Türme gaben sich ruhig nach außen hin, die Donau hinter den nördlichen Vorstädten lag glatt vor den Ausläufern der böhmischen Masse; vielleicht glatter als sonst, schien sie nicht zu fließen, auch nicht gemächlich, wie man es von einem Fluss dieser Größe erwarten könnte, nein, sie bewegte sich nicht, nicht wirklich und nicht in der glatten Nordfassade über mir.”
(Klappentext)
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