mitSprache 2012: Reden zur Situation
StifterHaus - außer Haus:
in der Tabakfabrik Linz

Margit Schreiner: Was fehlt?
10 Strategien einer satten Welt

Ein gemeinsames Projekt der Literaturhäuser und Literaturzentren in Österreich: Franz Michael Felder Archiv, Bregenz; Literaturhaus am Inn, Innsbruck; Literaturhaus Salzburg; Robert Musil-Institut, Klagenfurt; Literaturhaus Graz; OÖ. Literaturhaus im StifterHaus, Linz; Literaturhaus Mattersburg; Literaturhaus Wien; Österreichische Gesellschaft für Literatur, Wien; Alte Schmiede, Wien.
MARGIT SCHREINER, geboren 1953 in Linz, Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg. Lebt nach langjährigen Aufenthalten in Tokio, Paris, Rom und Berlin derzeit in Linz. Buchveröffentlichungen: „Die Rosen des Heiligen Benedikt”, 1989; „Mein Erster Neger”, 1990; „Die Unterdrückung der Frau, die Virilität der Männer, der Katholizismus und der Dreck”, 1995; „Nackte Väter” 1997, 2004; „Der Mann mit den Samtohren”, 2000; „Haus, Frauen, Sex”, 2001; „Mein erster Neger/Die Rosen des Heiligen Benedikt” (Doppelband), 2002; „Heißt lieben”, 2003; „Die Eskimorolle”, 2004; „Buch der Enttäuschungen”, Frankfurt 2005; „Geschichten vom Bruno”, 2005; „Haus, Friedens, Bruch.”, Frankfurt 2007; „Schreibt Thomas Bernhard Frauenliteratur?”, Essays, Frankfurt 2008; „Die Tiere von Paris”, Frankfurt 2011. Ausgezeichnet wurde Margit Schreiner u. a. mit dem „Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur” (2004), dem „Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz” (2006), dem „Belletristik-Preis” der Linzer Buchmesse „Litera” (2008) und dem „Österreichischen Würdigungspreis für Literatur” (2010).



„Was fehlt? Nichts, wenn man an das Konsumverhalten denkt, an (noch bestehende) Sozialeinrichtungen, Gesundheitsversorgung, Bildungssystem, Pensionsversicherung.
Am Abbau dieser Komponenten wird gearbeitet, konstatiert Margit Schreiner, und sie entwickelt in ihrer Rede zehn Strategien, wie man erreicht, dass alles da zu sein scheint und nichts fehlt. Sie demaskiert Schnittstellen von Realität und Träumen. Die Autorin Margit Schreiner geht von (zum Teil widersprüchlichen) Erscheinungsbildern in der Gesellschaft aus. ‚Wir wissen ungefähr wie es funktioniert, wie Dinge zusammenhängen, aber nicht, wie sie entstehen und wie sie sich entwickeln, d. h. wir haben es mit Syndromen zu tun. Ich habe zehn Syndrome herausgegriffen, die einen ungefähren Überblick geben könnten, woran wir kranken, was uns fehlt.’”
(Margit Schreiner)
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