OÖ. P.E.N.-Club: Buchpräsentation
Donnerstag, 15. November 2012

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr
FRIEDRICH CH. ZAUNER: Exodus. Ein Moses-Roman
(München: Verlag morgenroth media)
Lesung mit dem Autor

Begrüßung: ANNA DUSCHL (Verlegerin)
Einführung: STEFAN RAMMER
Lesung mit dem Autor

Veranstalter: OÖ. P.E.N.-Club

FRIEDRICH CH. ZAUNER, 1936 in Rainbach im Innkreis geboren, begann seine Autorentätigkeit bereits in jungen Jahren. Nach dem Besuch der Lehrerbildungsanstalt in Linz, trat er anschließend ein Studium an der Universität Wien mit den Fächern Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie an. Er veröffentlichte seither zahlreiche Romane, die in die verschiedensten Sprachen der Welt übersetzt wurden.
Er wird als einer der bedeutendsten österreichischen Autoren der Gegenwart bezeichnet. Einen neuen Schwerpunkt im dramatischen Schaffen Zauners bilden „Die Rainbacher Evangelienspiele”, die jährlich in einem eigens dafür geschaffenen Theater Stücke zu biblischen Themen bieten.
(Klappentext)

STEFAN RAMMER, geboren 1960 in Passau, ist Redakteur der „Passauer Neuen Presse”. Mitbegründer des „Passauer Pegasus”. Verfasser vieler Publikationen zur Zeitgeschichte, Bildender Kunst und Literatur. Bücher u. a. „Es war einmal. Warschau im Herbst 1939”, „Kurt Schumacher im Urteil der deutschen Nachkriegspresse”.

Zum Buch:
„Die Bibel macht unsere Kultur, macht unser Zusammenleben, macht letztlich uns selbst aus. Ob wir das wollen oder nicht, ob wir das wissen oder nicht. Friedrich Ch. Zauner erkennt die Prägekraft biblischer Geschichten, liest sie seiner Zeit und deren Akteuren ab und wieder vor. Gleichzeitig stellt er die alte Geschichte von Moses, seinem Aufbruch und seiner Wanderung neu und doch authentisch dar. Er ist ein genauer Beobachter und ein noch präziserer Exeget des Vorgefundenen. Sein Moses ist kein Held, so wie Gott, sein Herr, nicht der „Liebe”, sondern der Unbequeme ist. Moses ist kein perfekter Mensch, er schlägt einen Ägypter tot. Er ist ein unberechenbarer Mann und voller Makel. Er hat große Mühe zu sprechen. Er kann kaum gehen, ist selbst unzugänglich. Und doch führt er sein Volk und geleitet es durch die Wüste. Denn er hat eine Idee und er hat ein Ziel. Das macht ihn aus. Und auch, dass er das Ziel nicht erreicht, wohl aber sein Volk, das er durch die Wirrnisse der Zeit geführt hat, ist Sinnbild unseres Menschseins.” (Stefan Rammer)
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