„Spurensuche in der österreichischen Vergangenheit”
Donnerstag, 29. November 2012
Buchpräsentationen
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

JOHANNES EPPLE: Gesternstadt. Roman
(LABOR Edition a GmbH, Wien)
ARI RATH: Ari heißt Löwe: Erinnerungen
(Paul Zsolnay Verlag, Wien)
Lesung mit den Autoren
Moderation: JOHANNA ÖTTL (StifterHaus)

JOHANNES EPPLE, geboren 1982 in Wien, aufgewachsen in Oberösterreich. Studium der Philosophie, Arbeit als freier Journalist. Schreibt seit Jahren Lyrik und Kurzgeschichten. Teilnahme an der Leondinger Akademie für Literatur 2008/09. Stipendien des BMKK und der Stadt Wien. Publikationen: „danke trotzdem”, Erzählungen, Wien 2006; „Zwischen den Wänden”, Roman, Wien 2011.

Zum Buch:
„Baden unter jener Felswand, von der einst KZ-Häftlinge gestoßen wurden oder aus Verzweiflung selbst sprangen. Johannes Epple verarbeitet in seinem Roman den Umgang seines Heimatortes Mauthausen mit dessen NS-Vergangenheit. Die ist nicht nur durch das ehemalige Konzentrationslager gegenwärtig. Paul, aus Berlin nach Mauthausen zurück-gekehrt, stößt überall auf sie, durch die Nazi-Geschichte des Hauses, das er erben soll, oder durch die Gasmasken, die auftauchen, wenn er im Waldboden gräbt. Wo er auch sucht, findet er nur neue Fragen. Wie soll ich an diesem Ort glücklich werden, fragt er sich. Indem ich die Augen schließe? Und was dann?” (Verlagstext)




ARI RATH wurde 1925 in Wien geboren, sechs Monate nach dem „Anschluss" konnte er im Alter von 14 Jahren mit einem Kindertransport nach Palästina fliehen. Er gehörte zu der ersten Gruppe von 50 Kindern, die in einem mehrstufigen Auswahlverfahren ermittelt wurden. Später war er einer der Mitbegründer des Chamidija-Kibbuz. 1957 wurde er Redakteur der „Jerusalem Post", 1975 deren Chefredakteur und 1979 schließlich ihr Herausgeber.

Zum Buch:
„Der legendäre, in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom ,Anschluss’ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der ,Jerusalem Post’, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.” (Verlagstext)
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