Debütromane
Montag, 3. Dezember 2012, 19.30 Uhr
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1

Buchpräsentationen
TERESA PRÄAUER: Für den Herrscher aus Übersee. Roman (Wallstein Verlag, Göttingen)

IRIS WOLFF: Halber Stein. Roman (Otto Müller Verlag, Salzburg)

Lesung mit den Autorinnen
Moderation: DR: CHRISTIAN SCHACHERREITER
TERESA PRÄAUER, geboren 1979 in Linz, studierte Malerei und Germanistik in Salzburg und Berlin, lebt in Wien, schreibt und zeichnet. Publikationen in Literaturzeitschriften, u. a. in „Literatur und Kritik”. Adalbert-Stifter-Stipendium (2010), "aspekte"-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Debüt (2012).


Zum Buch:
„Es ist Sommer. Die Eltern sind auf Reisen und schicken ihren Kindern täglich eine Ansichtskarte von den exotischen Plätzen dieser Welt. Der Großvater liest daraus vor, was er lesen möchte, und das ist meist das Gegenteil dessen, was dort geschrieben steht. Für die Kinder Anlass genug, sich selbst das Lesen beizubringen. Lesen kann man angeblich auch von den Vögeln lernen. Und Fliegen! ,Fau wie in Sieg, Fau wie in Vogel, und Fau, wie die Vögel fliegen!’, ruft ihnen der Großvater zu und streckt dabei Zeige- und Mittelfinger in die Luft. Ja, fast jeder in diesem Roman fliegt auf irgendeine Weise: Die Fliegerin, die in ihrem bohnenförmigen Fluggerät eine Schar von Vögeln in ihr Winterquartier begleitet. Die Kinder mit ihren selbstgebauten Flugmaschinen aus Federn, Papier und Draht. Und der Großvater, der einmal ein großer Pilot gewesen ist und das Flugzeug einer geheimnisvollen Japanerin repariert hat. Zumindest behauptet er das in seinen hochstaplerischen Geschichten aus früher Zeit. (…)” (Klappentext)

IRIS WOLFF, geboren 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen, Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Malerei in Marburg/Lahn. Neben dem Schreiben ist sie am Deutschen Literaturarchiv Marbach als Literaturvermittlerin tätig.

Zum Buch:
„Sine, eine junge Frau, die nach Abschluss ihres Studiums auf der Suche nach ihrem beruflichen Weg ist, kehrt nach über 20 Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Ihre Großmutter Agneta ist gestorben, und gemeinsam mit ihrem Vater Johann ist sie zu deren Begräbnis nach Siebenbürgen gereist. Das Haus der Großmutter zieht sie vom ersten Augenblick an in ihren Bann: (…) In die Trauer um ihre Großmutter mischt sich die Trauer über die verloren geglaubte Heimat. (…) Details der Landschaft werden zu Metaphern einer Suche nach der eigenen Identität, und setzen in Sine einen Reifeprozess in Gang, der sie auch sich selbst näher bringt. Der in Michelsberg gelegene ,Halbe Stein’, ein jahrtausendealtes Naturmonument, öffnet Sine den Blick für das Wesentliche: ,Wenn man erinnert, kann man nicht verlieren.’” (Verlagstext)

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