Zu Mittag bei Stifter: „Wiederlesen”
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 12:30 bis 13:00 Uhr

IRMGARD PERFAHL - Franz Kain
Es wird serviert: Leberknödelsuppe

Eine Veranstaltungsreihe des StifterHauses in Kooperation mit dem Kepler Salon

Literatur aus Oberösterreich: Das StifterHaus lädt an vier Donnerstagen SchriftstellerInnen mit Oberösterreich-Bezug dazu ein, Texte bereits verstorbener oberösterreichischer AutorInnen vorzustellen, darüber zu sprechen und sie so auf ihre Gegenwartsdimensionen hin zu untersuchen.


IRMGARD PERFAHL, geboren 1921 in Birkfeld/Steiermark. Studium der Germanistik. Bibliothekarin, Lehrprogrammassistentin. Reisen nach Afrika, Japan und Kleinasien. Seit 1974 freiberufliche Autorin. Lebt nach jahrzehntelangem Aufenthalt in Tübingen seit 2002 wieder in Leonding. Mitglied des österreichischen Schriftstellerverbandes, der Künstlervereinigung MAERZ und der Marcel Proust Gesellschaft. Publikationen u. a.: „Fahren, aber niemals ankommen”, Stuttgart 1977; „Fortbewegungen”, Stuttgart 1978; „Anscheinend unverletzt”, Stuttgart 1980; „Guten Tag, Freiheit”, Tübingen 1981; „ Schwarzes Lächeln Senegal. Poetischer Reisebericht”, Tübingen 1984; „Mosaik. Roman in 83 Teilstücken”, Tübingen 1994; „dazwischen” (zu Bildern von Jo Winter), Tübingen 1996; „Eukalyptus, was flüsterst du”, Gedichte, Tübingen 2003; „Himmel”, Weitra 2008; „Worte balsamisch”, Frankfurt 2011; Übersetzungen aus dem Französischen und Italienischen.

FRANZ KAIN, (1922-1997), geboren in Bad Goisern. Pflichtschule im katholischen „Stephaneum". Mit 14 Jahren Mitglied des kommunistischen Jugendverbandes, 1936 wegen Verteilens illegaler Flugblätter Haft und Arrest. Zimmermannslehre, Holzknecht, weiterhin politische Arbeit. 1942 zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Einberufung zur Strafbrigade 999 und Einsatz in Afrika, kommt 1943 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Veröffentlicht in Zeitschriften der Emigration unter dem Pseudonym Frans Demasin. 1946 Heimkehr. Chefredakteur der „Neuen Zeit" in Linz, Zusammenarbeit mit Arnolt Bronnen. 1953-56 Korrespondent der „Österreichischen Volksstimme" in Berlin, Kontakt zu Bert Brecht, Anna Seghers, Johannes R. Becher, Arnold Zweig, Peter Huchel. Neben den Buchpublikationen Lyrik und Essays in Zeitschriften und Anthologien. Übersetzungen ins Tschechische, Russische und Ukrainische, Hörspiele und Erzählungen im ORF. 1979 Berufstitel Professor. Preise u. a.: Theodor Körner-Förderungspreis, Linzer Förderungspreis, Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz für Literatur 1988, Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur 1989, Adalbert-Stifter-Preis für Literatur des Landes Oberösterreich 1994.

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Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

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