Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
Montag, 14. Jänner 2013
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

JOSEF WINKLER: Natura morta
Eine römische Novelle
(Suhrkamp Verlag, Frankfurt, 2001)
Lesung mit dem Autor

Referat: FRIEDHELM RATHJEN
Moderation: KLAUS KASTBERGER

„,Natura morta’ ist als sprachlich und formal überaus streng durchgearbeitete Novelle ein Höhepunkt im Schaffen Josef Winklers. Sprache und Form sind dem inhaltlichen Geschehen durchweg adäquat. Mit einer wortreich-sprachlosen Schocktherapie reagiert Winkler auf die Katastrophe innerhalb seiner Fabel und schafft es, das Entsetzen auf fast körperlich spürbare Weise an die Leser weiterzureichen.” (Friedhelm Rathjen)

JOSEF WINKLER, geboren 1953 in Kamering bei Paternion in Kärnten. Seit 1982 ist Josef Winkler freier Schriftsteller. Er lebt derzeit in Klagenfurt. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen u. a.: Verleger-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 1979; Anton-Wildgans-Preis der Österreichischen Industrie für Literatur 1980; Otto-Stoessl-Preis 2000; Alfred-Döblin-Preis 2001; 1. Preis Floriana Literaturpreis 2002; Franz Nabl-Preis 2005; Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur 2007; Georg Büchner-Preis 2008.
Buchpublikationen u. a.: „Natura morta. Eine römische Novelle”, Frankfurt am Main 2001; „Leichnam, seine Familie belauernd”, Frankfurt am Main 2003; „Roppongi. Requiem für einen Vater”, Frankfurt am Main 2007; „ Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot”, Frankfurt am Main 2008; „Die Wetterhähne des Glücks und die Totenkulterer von Kärnten. Zwei Litaneien”, Klagenfurt 2011; „Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär oder Die Wutausbrüche der Engel”, Berlin 2011.

FRIEDHELM RATHJEN, geboren 1958 in Westerholz bei Scheeßel, Niedersachsen; lebt in Südwesthörn (Nordfriesland). Studium der Publizistik, Germanistik, Anglistik in Münster.
Rezensionen u. a. für SZ, NZZ, DIE ZEIT; literaturwissenschaftliche Aufsätze vorwiegend zu Arno Schmidt, James Joyce und Samuel Beckett; Übersetzungen aus dem Englischen; Reiseberichte; 2004 Gründung der „Edition ReJoyce”. Seit 2009 Herausgeber der Zeitschrift „Bargfelder Bote. Materialien zum Werk Arno Schmidts”. Buchveröffentlichungen u. a.: „James Joyce”, Reinbek 2004 (rororo-Monographien); „Samuel Beckett”, Reinbek 2006 (rororo-Monographien); „Traumzettel. Verstreutes zu Arno Schmidt”, SWH 2011; „Tandems und Migranten. Literatur im Dialog”, SWH 2012; „Doublin’ Dublin. Vorträge und anderes zu James Joyce und Samuel Beckett”, SWH 2012; „Literatur als Kommunikation. Zur kommunikativen Dimension literarischer Erzähltexte”, SWH 2012.
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