VR/Ö/GL 2/10
Dienstag, 26. Februar 2013
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Vortrag:
GÜNTHER STOCKER: Geschichte - Migration - Identität.
Vladimir Vertlib und seine Literatur

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, Institut für Fortbildung AHS

„Die Romane des österreichischen Autors Vladimir Vertlib beschäftigen sich von Anfang an mit zentralen Themenkomplexen der modernen europäischen Gesellschaft: Mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts, mit Krieg und Völkermord, Flucht und Migration, aber auch mit den Fragen von jüdischer Identität, Multikulturalität und Religion. Dabei holt Vertlib fallweise zu weiten epischen Bögen aus (,Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur’, 2001), bringt eigene biographische Erfahrungen ein (,Abschiebung’, 1995; ,Zwischenstationen’, 1999) und besticht durch feine Ironie und einen ausgewachsenen Sinn fürs Absurde (z. B. ,Letzter Wunsch’, 2003).” (Günther Stocker)
VLADIMIR VERTLIB, geboren 1966 in Leningrad. 1971 Emigration mit der Familie nach Israel, nach zahlreichen Stationen u. a. in den Niederlanden und in den USA 1981 Übersiedlung nach Österreich. Seit 1986 Österreichischer Staatsbürger, Studium der Volkswirtschaftslehre in Wien. Lebt als freier Schriftsteller in Salzburg, schreibt Erzählungen, Essays, Kritiken (u. a. in Zeitungen und Zeitschriften) und Romane. Preise und Auszeichnungen. Buchveröffentlichungen u. a.: „Zwischenstationen”, Roman 1999; „Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur”, Roman 2001; „Letzter Wunsch”, Roman 2003; „Mein erster Mörder”, Roman 2006; „Am Morgen des zwölften Tages”, Roman 2009; „Schimons Schweigen”, Roman 2012.


GÜNTHER STOCKER, geboren 1966 in Salzburg. Studium der Deutschen Philologie sowie der Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg, 1996 Promotion im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft. Lehrauftrag am Institut für Germanistik und am Institut für Publizistik in Salzburg, Lektor an der Università degli studi Roma Tre und an der Università degli studi di Cassino. Habilitation für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Wien, seit 2011 Assoziierter Professor am Institut für Germanistik der Universität Wien
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