Buchpräsentationen
Montag, 11. März 2013
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

SABINE SCHOLL: Wir sind die Früchte des Zorns. Roman
(Secession Verlag für Literatur GmbH, Zürich

ANDREA WINKLER: König, Hofnarr und Volk. Einbildungsroman
(Paul Zsolnay Verlag, Wien)
Lesung mit den Autorinnen

Einführung: BERNHARD JUDEX

Veranstaltet mit: Secession Verlag für Literatur GmbH, Zürich
Paul Zsolnay Verlag, Wien

SABINE SCHOLL, geboren 1959, studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften in Wien. Nach ihrer Promotion lehrte sie in Aveiro, Chicago, Nagoya und Wien. Zurzeit unterrichtet sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zahlreiche Preise u. a.: Rauriser Literaturpreis und Theodor-Körner-Preis 1992. 2000 Adalbert-Stifter-Stipendium des Landes Oberösterreich, 2006 Elias-Canetti-Stipendium und 2010 George-Saiko-Reisestipendium.

Zum Buch:
„Der Blick zurück reicht vier Generationen tief in die Vergangenheit: Paris, Wien,
Chicago, Berlin. Er ist gerichtet auf Bauernhäuser, Wiesen, einsame Wälder. Er schaut
den Glanz französischer Diplomatenkreise, er sieht die Slums, die Armenviertel
amerikanischer Metropolen und er blickt immer und immer wieder vor allem auf eins:
auf den weiblichen Körper. Mutter oder Frau. Bäuerin oder Künstlerin. Grand Maman
der Versailler Kinderstuben oder dreckverschmiertes Görengesicht bäuerlicher Nöte im
Alpenland zur Vorkriegszeit. ,Wir sind die Früchte des Zorns’ zeichnet Zeile für Zeile eine Familiengeschichte des 20. Jahrhunderts … Am Ende steht eine Vision von Freiheit, die noch zu gebären ist.” (Verlagstext)


ANDREA WINKLER, geboren 1972 in Freistadt, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien. Lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Preise u. a.: Theodor-Körner-Preis 2005, Adalbert-Stifter-Stipendium des Landes Oberösterreich 2006, Literaturpreis Wartholz 2008, Reinhard-Priessnitz-Preis 2010. Publikationen: „Arme Närrchen”, Graz-Wien 2006; „Hanna und ich”, Graz-Wien 2008; „Drei, vier Töne, nicht mehr”, Wien 2010.

Zum Buch:
„Lina ist überglücklich: Sie wurde am ,Institut für Gedankenkunde und Verstehen’ aufgenommen. Und wird so ihrem Wunsch einen Schritt näherkommen, das eigene Denken und Verstehen immer zarter und feiner werden zu lassen. Glaubt sie. Doch in Andrea Winklers Roman ist nichts, wie es scheint: Am Institut geht es offenbar um etwas ganz anderes als um Bildung. Die Sätze der Lehrenden sind voller Widersprüche, voller Ängste, und diejenigen, welche die Macht haben zu sprechen, wissen nicht, was sie sagen.” (Verlagstext)
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