Rahmenprogramm zur Ausstellung Praha - Prag 1900-1945
Montag, 8. April 2013
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

ANDREA FISCHEROVÁ / MAREK NEKULA (Hg.):
Ich träume von Prag. Anthologie
(Verlag Karl Stutz, Passau)

Lesungen mit JAROMIR KONECNY und
STANISLAV STRUHAR

Veranstaltet mit: Verlag Karl Stutz, Passau


„Die Anthologie ,Ich träume von Prag’ versammelt Originaltexte von Autoren mit tschechischem oder tschechoslowakischem Hintergrund, die sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz in die deutsche Literatur hineingeschrieben haben. So finden sich darin Autoren, die in ihrer Art und Weise des Erzählens sehr unterschiedlich zu verorten sind. Verbunden sind sie durch Prag als Chiffre des eigenen und zugleich auch des anderen Raums. Dabei träumen nicht alle davon, verarbeiten es aber dennoch - im fließenden Übergang zwischen dem fiktionalen Bezug auf den Traum, die Erinnerungen und Erinnerungsträume. In der Anthologie vertreten sind Peter Ambros, Zdenka Becker, Maxim Biller, Eugen Brikcius, Jan Faktor, Ota Filip, Katja Fusek, Jiří Gruša, Katarina Holländer, TomᚠKafka, Jaromir Konecny, Jindřich Mann, Milena Oda, Eva Profousová, Milan Ráček, Helena Reich, Michael Stavarič, Stanislav Struhar und Tereza Vanek.” (Verlagstext)

JAROMIR KONECNY, geboren 1956 in Prag. Zwei Jahre als Techniker in Libyen, Arbeiter in der Metallindustrie, Schiffsmeister bei der tschechischen Elbe-Oder-Schifffahrt. 1982 Emigration in die Bundesrepublik. Ein Jahr in einem Sammellager in Niederbayern. Diverse Jobs. Studium der Chemie an der Technischen Universität München. Promotion über die Entstehung des genetischen Codes. Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Theoretische Chemie der TU München. Zur Zeit freier Schriftsteller und Publizist. Publikationen u. a.: „Tatar mit Veilchen”, deutsch-tschechischer Roman, „Fifi poppt den Elch”, Kurzgeschichten; „Dönerröschen”, 2013.

STANISLAV STRUHAR, geboren 1964 in Gottwaldov (heute Zlín), versagte sich dem Anpassungsdruck des tschechoslowakischen Regimes in den 1980er Jahren. Nach wiederholten Selbstmordversuchen wurde er zweimal in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. 1988 floh er mit seiner Frau nach Österreich, doch die Zusammenführung mit dem in der Tschechoslowakei gebliebenen Kind gelang erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Seit jungen Jahren schreibt Struhar Gedichte und Prosa, zuerst noch in tschechischer Sprache, bald aber in deutscher Sprache. Sein bisheriges literarisches Schaffen wurde durch Stipendien unterstützt und erhielt zahlreiche Anerkennungen. 2013 erscheint im Wieser Verlag „Fremde Frauen”.
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