Buchpräsentation
Montag, 15. April 2013, 19.30 Uhr
Stifterhaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz

ANNA MITGUTSCH: Die Grenzen der Sprache.
An den Rändern des Schweigens
(Residenz Verlag, St. Pölten)

Lesung mit der Autorin
Einführung: GÜNTER HÖFLER

ANNA MITGUTSCH, geboren 1948 in Linz. Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Salzburg, Dr.Phil. 1974. Assistentin an der Amerikanistik der Universität Innsbruck, Lehrtätigkeit an britischen Universitäten (Hull University, University of East Anglia) und in Seoul, Südkorea. Von 1979 bis 1985 Lehrtätigkeit als Assistant Professor an Universitäten und Colleges in New York (Sarah Lawrence College) und in Massachusetts (Amherst College, Tufts University, Simmons College, Emmanuel College). In den neunziger Jahren writer in residence an verschiedenen amerikanischen Universitäten (Oberlin College, Allegheny College, Lafayette College) und Lehraufträge an österreichischen Universitäten (Salzburg, Graz und Innsbruck). Lebt als freischaffende Schriftstellerin abwechselnd in Linz und in Boston.
Seit 1974 verfasste sie zahlreiche Essays und literaturwissenschaftliche Publikationen zur anglophonen und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (Sylvia Plath, Ted Hughes, Christine Lavant, Marlen Haushofer, Paul Celan, amerikanische und israelische Literatur, etc.). Sie übersetzte Lyrik, u. a. Philip Larkin, verfasste die Essaybände "Erinnern und Erfinden" und „Die Grenzen der Sprache” sowie Romane, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden.
Romane: „Die Züchtigung”; 1985; „Das andere Gesicht”, 1986; „Ausgrenzung”, 1989; „In fremden Städten”, 1992; „Abschied von Jerusalem”, 1995; „Haus der Kindheit”, 2000; „Familienfest”, 2003; „Zwei Leben und ein Tag”, 2007; Wenn du wiederkommst”, 2010.



Zum Buch:
„Wo sind die Grenzen der Sprache und was liegt dahinter? Der Horizont war vielleicht immer schon die größte Versuchung der Künste. Anna Mitgutsch beschreibt die Versuche der Dichter, über den Rand des Denkbaren hinaus zu gelangen. Sie spannt dabei einen großen historischen Bogen von Gilgamesch bis ins 20. Jahrhundert, dem die Idee des Horizonts zwar abhanden gekommen ist - nicht aber die Sehnsucht danach. Von Emily Dickinson über Jorge Luis Borges zu Imre Kertész eröffnen sich spannende Grenzgänge und machen Lust auf neue Entdeckungsreisen in die Literatur.” (Verlagstext)
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