Verleihung der Heimrad-Bäcker-Preise
Montag, 3. Juni 2013
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Grußworte: BERNHARD BAIER, Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag
Vortrag: FRANK STERN: Grenzenlose Visualisierungen des Erinnerungsraums Mauthausen im internationalen Spielfilm

Lesung: Norbert Lange (Förderpreis)
Laudatio: Friedrich W. Block

Lesung: Christian Steinbacher (Heimrad-Bäcker-Preis)
Laudatio: Friedrich W. Block

Die Vergabe der Heimrad-Bäcker-Preise wird maßgeblich unterstützt durch eine Förderung des Kulturamts der Stadt Linz gemeinsam mit der Direktion Kultur des Landes Oberösterreich sowie durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur



Heimrad Bäcker leistet in seiner „nachschrift” Erkenntnisarbeit zu Genese und Struktur der Shoah. Der Historiker Frank Stern untersucht in seinem Vortrag unterschiedliche visuelle Wahrnehmungen und Repräsentationen des ehemaligen KZ Mauthausen. Dieses Gedenken an den Autor wird durch die jährliche Vergabe der „Heimrad-Bäcker-Preise” ergänzt:
Nach Entscheidung der Jury (Franz Josef Czernin, Thomas Eder und der letztjährige Preisträger Urs Allemann) werden die diesjährigen Preise verliehen an: Christian Steinbacher (Heimrad-Bäcker-Preis) und Norbert Lange (Förderpreis).

CHRISTIAN STEINBACHER, geboren 1960 in Ried im Innkreis, lebt seit 1984 als Autor, Herausgeber (u. a. „Blattwerk” 1994-2000) und Kurator (u. a. das Festival „Für die Beweglichkeit” und die Reihe „linzer notate”) in Linz. Seit den späten 1980er Jahren verantwortlich für die Sparte Literatur der Künstlervereinigung MAERZ. Zu Beginn mit einem Schwerpunkt auf konzeptioneller und visueller Poesie aktiv, fertigt der Autor heute vor allem Gedichte, Hörstücke, Essays und poetische Prosa. Seit 1988 Buchpublikationen in der edition neue texte, der herbstpresse, dem Haymon Verlag, der edition ch und weiteren Verlagen - zuletzt aktuell im Czernin Verlag in Wien: „Winkschaden, abgesetzt. Gedichte und Stimmen”, 2012; „Untersteh dich! Ein Gemenge”, 2012. Auszeichnungen u. a.: Kulturpreis des Landes Oberösterreich 2006, Literaturpreis Wartholz 2010.

NORBERT LANGE, geboren 1978 in Dingen/Polen, ist Lyriker, Essayist und Übersetzer. Von ihm erschienen bisher die Gedichtbände „Rauhfasern” (Lyrikedition 2000, 2005); „Das Schiefe, das Harte und das Gemalene”, 2012 und der Essayband „Das Geschriebene mit der Schreibhand”, 2010. Er lebt in Berlin und arbeitet in einem Antiquariat für Wissenschaftsliteratur.

FRANK STERN, geboren 1944 in Tapiau/Ostpreußen, Dissertation über Antisemitismus und Philosemitismus in der Nachkriegszeit an der Universität Tel-Aviv; seit 2004 Professor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien mit Schwerpunkt Visuelle Zeit- und Kulturgeschichte; Bücher (Auswahl): „Die Sprachen der Vergangenheiten. Öffentliches Gedenken in deutschen und österreichischen Medien” (gem. mit Ruth Wodak, Florian Menz und Richard Mitten), Frankfurt/Main 1994; „… dann bin ich um den Schlaf gebracht. Tausend Jahre jüdisch-deutsche Kulturgeschichte”, Berlin 2002.
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