Seminarreihe: Politik und Kultur zwischen den Kriegen (3)
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 14.30 bis 17.00 Uhr:

Der mühsame Weg zur Demokratie
Referenten: DR. MARKUS KREUZWIESER, MAG. LEOPOLD PICKNER
Konzept und Seminarleitung: DR. CHRISTIAN SCHACHERREITER

Das Ende des Ersten Weltkriegs war in Deutschland und Österreich der Beginn der Demokratie. Aber die Identifikation mit der neuen Staatsform bereitet vielen Menschen Schwierigkeiten. Die radikale Linke misstraute der „bürgerlichen” Herrschaftsform Parlamentarismus. Die antidemokratischen Rechte organisierte in verbänden den politischen Widerstand. Dass die Zweifel an der Demokratie auch in gebildeten Kreisen verbreitet waren zeigt der ideologische Weg Thomas Manns, der - im Unterschied zu seinem Bruder Heinrich - anfangs ein Gegner der Demokratie war.

Markus Kreuzwieser, Dr. phil., Mag. phil., geboren 1957.
Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg. Freier Literaturwissenschaftler, AHS-Lehrer in Gmunden, Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität Salzburg, Arbeit in der Erwachsenenbildung und Lehrerfortbildung. Mitglied und freier Mitarbeiter des Adalbert-Stifter-Institutes. Publikationen u.a. zu Goethe, zur Romantik, zu Karl May, Thomas Mann, Hermann Hesse, Robert Musil, Joseph Roth, Karl Heinrich Waggerl, Thomas Bernhard und Peter Henisch. Vortragstätigkeit im In- und Ausland.
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