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Sprache an der Grenze
06. 09. 2016

Im Sommer 2016 hat das Team der OÖ. Sprachforschung in Zusammenarbeit mit dem nichtkommerziellen regionalen Fernsehsender dorf tv eine Sendung zum Thema „Sprache an der bayerisch-österreichischen Grenze“ gestaltet.


Im ersten Teil des Beitrags äußern sich Menschen auf Plätzen in Schärding und Passau zur Frage, ob uns die gemeinsame Sprache rechts und links des Inn eher verbindet oder trennt.
Im zweiten Teil kommen zwei Experten zu Wort: Prof. Dr. Hermann Scheuringer (Universität Regensburg) erläutert die geschichtlichen und geografischen Grundlagen des bairischen Dialektraums, Dr. Lars Bülow (Universität Passau) zeigt aktuelle sprachliche Entwicklungen im Grenzraum von Niederbayern und Oberösterreich auf.
Das Video ist auch auf der Webseite von dorf tv zu sehen: Sprache an der Grenze





„Deutsche Sprache und Kultur im Banater Bergland“
Symposion von 25. bis 27. Juni 2015 im StifterHaus, Linz

15. 05. 2015

(Foto: Hans Kumpfmüller)

Donnerstag, 25. Juni 2015, 19.00 Uhr: Begrüßung, Eröffnung und Vortrag
Petra-Maria Dallinger, Reinhold Kräter, Erwin Josef Țigla

Freitag, 26. Juni 2015, 9.00 bis 17.00 Uhr: Vorträge
Claudiu Călin, Alexandra Damşea, Yvonne Demenyi, Nicole Eller-Wildfeuer, Stephan Gaisbauer, Hans Gehl, Rudolf Gräf, Alwine Ivănescu, Werner Kremm, Hermann Scheuringer, Mihaela Şandor, Anton Sterbling, Josef Wolf

Samstag, 27. Juni 2015, 9.00 bis 12.00 Uhr: Vorträge
Christian Paul Chioncel, Cosmin Dragoste, Hans Fink, Franz Metz, Kurt Scharr


Das Symposion wird in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum „Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ (FZ DiMOS) der Universität Regensburg und dem Demokratischen Forum der Banater Berglanddeutschen (DFBB) veranstaltet.

Eine Anmeldung zum Symposion ist nicht erforderlich.


Unter den deutschsprachigen Minderheiten im östlichen Mitteleuropa gilt die Gruppe der Banater Berglanddeutschen heutzutage als eine der vitalsten Gemeinschaften. Ihre Ansiedlung im Südosten der Habsburgermonarchie erfolgte im Zuge des wirtschaftlichen Landesausbaus nach dem Sieg über die Türken und dem entscheidenden Frieden von Passarowitz (1718). Unter den Beamten, Bergleuten, Handwerkern und sonstigen Arbeitskräften, die damals aus allen Teilen der Monarchie angeworben wurden, waren auch zahlreiche Migranten aus dem Salzkammergut, die im Banater Montangebiet vor allem als Berg- und Waldarbeiter Beschäftigung fanden.
Das Symposion folgt den historischen, kulturellen und sprachlichen Spuren der deutschsprachigen Siedler, deren Nachkommen bis heute in der Bergbau- und Industrieregion im Südwesten Rumäniens anzutreffen sind. Sie leben hier in bestem Einvernehmen mit der rumänischen Mehrheitsbevölkerung und den weiteren hier ansässigen Minoritäten (u.a. der Kroaten, Serben, Roma, Ungarn, Ukrainer, Tschechen, Slowaken, Bulgaren, Türken, Polen, Slowenen, Griechen, Juden, Armenier) und verwirklichen – trotz vorhandener politischer, wirtschaftlicher und sozialer Schwierigkeiten – in einem kleinen Rahmen das Modell einer gelungenen europäischen Integration.




Aktuelles Tagungsprogramm (Stand: 23. Juni 2015)
Download: Tagungsprogramm.pdf (130 KB, PDF)








Tagung „Familiennamen in Oberösterreich“ am 9. Oktober 2014
22. 09. 2014

Donnerstag, 9. Oktober 2014
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 10:30 bis 17:00 Uhr

Mit dem vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) geförderten Projekt zum Thema „Familiennamen auf -inger in Oberösterreich“ wurde 2013 der Schwerpunkt Namenforschung“ am Adalbert-Stifter-Institut eingerichtet.
Die Tagung „Familiennamen in Oberösterreich“ greift – wie schon im vergangenen Jahr – nicht nur projektbezogene Forschungsfragen und -ergebnisse auf, sondern bietet auch weiterführende Vorträge aus den Bereichen Familienforschung, Archivpraxis und Ortsnamenforschung.








125 Jahre Otto Jungmair. Eine Hommage
10. 03. 2014

Der Mollner Stifterforscher, Mundartdichter und Begründer des „Wörterbuchs zur oberösterreichischen Volksmundart“ Otto Jungmair wurde am 6. April 1889 geboren. Aus diesem Anlass widmen ihm die Gemeinde Molln und der kulturverein frei-wild-molln eine Hommage am 5./6. April sowie weitere Veranstaltungen im Herbst 2014.
Nähere Informationen finden sich unter www.frei-wild-molln.at.



Programmfolder Jungmair 2014
Download: Jungmair_2014.pdf (1 MB, PDF)








Tagung „Familiennamen in Oberösterreich“ am 30. Oktober 2013
01. 09. 2013

Mittwoch, 30. Oktober 2013
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 14:00 bis 17:30 Uhr

Seit 1. Juli 2013 unterstützt der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) das Projekt „Familiennamen auf -inger in Oberösterreich“, das – unter der Leitung von Dr. Karl Hohensinner – am Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich angesiedelt ist. Ausgehend von ersten Ergebnissen dieses Forschungsprojekts, präsentieren dessen Mitarbeiter sowie weitere Sprachwissenschaftler Themen und Fragestellungen der Familiennamenforschung zu Oberösterreich und auch darüber hinaus.



Tagungsprogramm
Download: FamNam_2013_10_30.pdf (404 KB, PDF)








FWF-Projekt „Etymologien der Familiennamen auf -inger in Oberösterreich“
01. 01. 2014

Im Jahr 2011 erschien der erste Band des „Familiennamenatlas von Oberösterreich“ mit dem Titel „Namen und Berufe“ von Karl Hohensinner, der auf großes mediales Echo stieß (vgl. www.kulturgeschichte.at). Seine Grundlage bildet statistisches, handschriftliches Material aus der Zeit um 1830, das in systematischer Weise das Familiennamengut im Gebiet Oberösterreichs in vorindustrieller Zeit abdeckt.
Auf dieser Grundlage werden nun auch die Familiennamen auf -inger in Oberösterreich im Rahmen eines dreijährigen, vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) geförderten Projektes am Adalbert-Stifter-Institut in Linz untersucht (FWF-Projekt P 25681, Laufzeit Juli 2013 bis Dezember 2016). Durch die im Rahmen dieses Projekts geleistete Grundlagenforschung ist eine weitgehende etymologische Klärung des mehrdeutigen, bislang nur mit großem Aufwand erklärbaren Namentyps zu erwarten.
Die Ergebnisse werden auch in den übrigen Bundesländern (sowie im angrenzenden Bayern) gut verwertbar und auf diese übertragbar sein. Als Abschluss des Projektes ist die Erstellung eines weiteren Bandes des „Familiennamenatlas von Oberösterreich“ vorgesehen.



Beispielkapitel aus der geplanten Abschlusspublikation
Download: FNA_Beispiel.pdf (351 KB, PDF)










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