Buch- und Verlagspräsentation
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Resistenz Verlag stellt AutorInnen und ihre Bücher vor: ERNST SCHMID: Kein Weg zurück. Kriminalroman; INGEBORG WAGNER: Gnade uns Gott. Roman; LUIS KLOTZ: Franz Holitschek wird zum Täter. Erzählung.

Ernst Schmid, geboren 1958 in Jenbach/Tirol, Kindheit und Jugend in Schärding. Hauptschullehrer, Wohnsitz Linz. Bisher vier Buchveröffentlichungen mit Gedichtbänden sowie "Totschweigen" den ersten Kriminalroman mit der Kommissarin Rita Lohmeyer.
Mitglied des österreichischen P.E.N. Clubs.
Luitpold Stern Preisträger 1991; Theodor Körner Förderungspreis für Literatur 1997; Anerkennungspreis für "Gedanken gegen Rassismus und Intoleranz" 1998.

Ingeborg Wagner, geboren 1941, aufgewachsen in Scharnstein in einer kleinbäuerlichen, kleinkrämerischen Großfamilie, verheiratet, zwei Kinder, schrieb an die dreihundert Romanhefte und Taschenbücher, während sie sich zunehmend für Literatur begeisterte.
"Genug des grausamen Spiels", beendete sie Anfang der Neunziger ihre Erwerbsarbeit, sie kehrte zurück zu ihren Wurzeln und wurde Kleinbäuerin mit Ziegen, Hühnern, Enten und Gänsen. In den Wintermonaten dieser Jahre erlebte sie ein anderes Schreiben. Es entstand ”Gnade uns Gott”Die Autorin arbeitet derzeit an ihrem nächsten Roman "Lasset uns Menschen machen".

Luis Klotz, geboren 1952, Sozialbau, katholisches Internat, Studium der Psychologie, Soziologie und Psychopathologie, verheiratet, drei Kinder, unter dem Namen Dr. Helmut de Waal (verschiedene Kontexte legen verschiedene Bezeichnungen nahe) als Psychologe, Psychotherapeut und Fachautor tätig.
"Franz Holitschek wird zum Täter" ist die zweite von drei Erzählungen, die sich mit der Thematik der bösen Tat befassen. Das passiert hier aus der Perspektive des Täters, der zugleich Opfer seiner Tat wird, weil er sie in ihren Folgen und in ihrer Bedeutung nie ganz erfassen kann, sie wird für ihn zum Schicksal. Zwei weitere Romane setzen sich mit dem Thema der Zeugenschaft ("Festbock", Resistenz 2003) und der Rolle des Opfers ("Pater Meinrads Verlangen") auseinander, eine Trilogie des alltäglich Bösen also, wobei das "Böse" als solches immer uneindeutiger wird.
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