Buchpräsentation
Montag, 24. Jänner 2005
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Ritter Verlag präsentiert drei Autoren und ihre Bücher:
DANIELA EMMINGER: Leben für Anfänger
GÜNTHER KAIP: Nacht und Tag. Eine Tirade
FLORIAN NEUNER: Jena Paradies

Daniela Emminger, geboren 1975 in Vöcklabruck. 1999-2003 Studium der Kommunikationswissenschaft in Wien. Davor mehrjährige Tätigkeit als Werbetexterin in Hamburg, Galeriemitarbeiterin und selbstständige Kommunikationsberaterin in Wien. Seit April 2004 lebt und arbeitet sie als Journalistin und Schriftstellerin in Litauen und Lettland. „Leben für Anfänger” ist ihre erste Veröffentlichung.

Zum Buch:
„Weisheiten, die man ohne Löffel gefressen hat, so charakterisiert die Autorin ihre verstrickten und vernetzten Beobachtungen, Gedanken und Wahrnehmungen und formuliert die teils autobiographischen, teils fiktionalen Inhalte - je nach Stimmung, Notwendigkeit und Situation - fordernd, exzessiv, sich wiederholend, fragmentartig angelegt, um den Sinn des Ganzen kreisend, stellenweise schleichend, wie Katzen um den heißen Brei, dann wieder präzise, knapp, mitten ins Herz.” (Verlagstext)

Günther Kaip, geboren 1960 in Linz. Seit 1980 in Wien. Veröffentlichungen in Anthologien (u. a.„Phantastisches aus Österreich”, Suhrkamp Verlag, ...),Literaturzeitschriften (u. a. „neue deutsche literatur”, Aufbau Verlag,...), Zeitungen (u.a. Neue Zürcher Zeitung ...), im ORF und NDR. Buchveröffentlichungen: zuletzt „Umarmungen im Windkanal”, Klagenfurt 2002; „KURT”, Kinderbuch (illustriert von Angelika Kaufmann), St. Pölten 2003; „Kontrapunkte, Anthologie”, Wien 2003.

Zum Buch:
„Es sind kleine, gelegentlich nur einen Satz lange Bilder, die Günther Kaip nebeneinander stellt. Rasch entdeckt man Grundlinien und einen Ort, Idylle eines Feriendorfes, in dem der 100 000ste Tourist geehrt wird. Die Zutaten für einen Heimatroman - der Pfarrer, der Arzt, der Bürgermeister, der Jäger, Winter und Sommer, Liebe und Tod - sind in ein eigenartiges Licht getaucht. Die Wirklichkeit verliert sich ins Magische, in mitunter blutige Riten einer uns unverständlichen Naturreligion. Das politische und assoziative Verfahren von G. Kaip erschafft in wunderbar einfacher Sprache ganz eindeutig festgelegte Bilder. Der Reiz des Textes liegt in den kleinen Happen, manche überraschen durch Wendungen, manche durch apokalyptische Phantastik …” (A. Renoldner, in: Kulturbericht OÖ, 10/99)

Florian Neuner, geboren 1972 in Wels, lebt nach Studien in Salzburg, Wien, Frankfurt und Berlin seit einigen Jahren in Berlin. 1990: Erste literarische Veröffentlichung in den „Lichtungen” (Graz). Seit 1996 ständiger freier Mitarbeiter beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Seit 1998 kontinuierliche literarische Arbeit und regelmäßig Beiträge in Zeitschriften und Anthologien. Seit 2002 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „Perspektive”.

Zum Buch:
„Florian Neuner ist den Beobachtern der Literaturszene seit Erscheinen seines kleinen Prosabandes „Und käme schwarzer Sturm gerauscht” (2002) ein Begriff, da seine Literatur unverwechselbar und originell Zeitmaterial mit eigenen Notizen mischt und zugleich das Spannungsfeld derartig im Fluss hält, dass dem Leser kaum der Gedanke der Beliebigkeit aufstoßen wird. Zwölf dieser ‚Erzählungen’ versammelt vorliegendes Buch, die meist im Titel die Station der Durch-Reise markieren: Poschiavo, Venedig, Greifswald, Bratislava. Laa an der Thaya, Frankfurt, Berlin u. a. Im Stück über Mürzzuschlag, das dem Pianisten Claudio Arrau gewidmet ist, lesen wir:
‚Mit dem ganzen Körper müsse man spielen, nicht gespannt und zugleich gelöst. Und der Hörer müsse merken, dass eine Passage schwer sei - sonst entstehe keine Spannung.’”
(Verlagstext)
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