Buchpräsentationen
Dienstag, 7. Februar 2006
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

ADELHEID DAHIMÈNE: Buttermesser durch Herz. Fügungen (Ritter Verlag)
BIRGIT MÜLLER-WIELAND: Das neapolitanische Bett. Roman (Verlag Klaus Wagenbach)

Adelheid Dahimène, geboren 1956 in Altheim, OÖ, drei Kinder, lebt als Schriftstellerin in Wels. Sie schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bisher sind drei Prosa-Bände, drei Jugendromane und acht Bilderbücher mit Illustrationen von Heide Stöllinger erschienen. Für zwei ihrer Jugendbücher erhielt sie den Österr. Jugendbuchpreis, 2002 wurde sie mit dem Förderungspreis für Kinder- und Jugendliteratur des BKA ausgezeichnet.
Uraufführung des Stückes „REM” im Stuttgarter Theater Rampe im Februar 2006.
Im Phönix-Theater Linz ist sie mit „Grubenhunde” im Dramensampler „6 & crime” vertreten,
(Première: 31.1.2006, derzeit laufende Vorstellungen.)

Zum Buch:
Adelheid Dahimène erzählt von höchst wechselhaften Fügungen zwischen Mann und Frau:
aus Körperhaltungen, Stellungen im Raum pflanzt sich der Atem fort, das Leben wird an Blicken weitergetrieben, die Geschautes und Imaginiertes verkuppeln zum Hologramm eines
Wandelbildes. Zwischen Warten und Aufbruch stanzt der Leerlauf Sternbilder aus der Nacht und markiert die Wände mit den Kerben seiner Fingernägel.
(Wie jede gute Märchenerzählerin seit dem „Andalusischen Hund” weiß Dahimène um das Eigenleben der Dinge und die Brisanz der Sehschärfe angesichts einzementierter Blickwinkel auf menschliche Vertiefungen.)
„In Erich Frieds Gedicht „Fügungen” heißt es, daß ein Dichter nicht einer ist, der Worte noch halbwegs zusammenfügt, sondern einer, den Worte noch halbwegs zusammenfügen, wenn er Glück hat ..... Und so wie die Autorin sich der Eigenwilligkeit des Wortes ausliefert, so wird man selbst mitgenommen vom Text, herausgerissen aus eingefahrenen Denkstrukturen, auf ungewohntes Terrain gezwungen ....” (Dorothea Gilde im Poetenladen, Leipzig)


Birgit Müller-Wieland, geboren 1962 in Schwanenstadt (OÖ). Studium der Germanistik und Psychologie an der Universität Salzburg Promotion über „Die Ästhetik des Widerstands” von Peter Weiss. Sie arbeitet für den Hörfunk, schreibt Hörspiele für Kinder und Opernlibretti, veröffentlichte Lyrik und Prosa. „Das neapolitanische Bett” ist ihr erster Roman.

Zum Buch:
„Dieser Roman zeichnet in sensibler, lakonischer Sprache die Unsicherheit gegenwärtiger
Identität nach.” (Robert Schindel)

„Wer ist Signor Ignazio, der Mann mit den vielen Gesichtern, der von der Camorra verfolgt wird, weil er sich in die falsche Frau verliebte? Eine spannende und kunstvoll erzählte Kriminal- und Liebesgeschichte, die in Neapel spielt und ihre Wurzeln in Galizien hat.
Mit einem rätselhaften Schuss beginnt dieser aus vielen Perspektiven erzählte Roman über Signor Ignazio und seine Pension Navicella in Neapel. Dorthin verschlägt es ein deutsch-österreichisches Touristenpaar, das Sognor Ignazio auf die Spuren seiner Vergangenheit führt: zurück zu seiner großen Liebe, zu den Machenschaften der Camorra, seinen wechselnden Identitäten, zu den Schicksalen der drei alten Wahrsagerinnen, die mit ihm das Navicella führen, und schließlich zurück in seine Heimat - nach Lemberg in Galizien.”
(Verlagstext)
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