Buchpräsentationen
Dienstag, 13. Juni 2006

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Rimbaud Verlag, RICHARD WALL: Am Rande. Gedichte 1996-2005; REINHARD KIEFER: Halbstadt. Roman; CHRISTIAN TEISSL: Das große Regenalphabet. Gedichte
Lesungen der Autoren

Reinhard Kiefer, 1956 in Nordbögge (Westfalen) geboren, studierte Germanistik und evangelische Theologie. Seit 1981 veröffentlicht er Lyrik und Prosa im Rimbaud Verlag.
Buchveröffentlichungen u. a.: „Vor der Natur. Ein Satzbau” 2001; „Thomas Mann. Letzte Liebe”, Erzählung 2001; „Café Moka. Nachschreibungen zu Agadir” 2003; „Gottesurteil. Paul Wühr und die Theologie” 2003; „nur die fenster im blick”, Gedichte 2005; „Halbstadt”, Roman 2006.

„In sechzehn Kapiteln wird der Weg von drei jungen Menschen Toni Klingson, Alexander Müller und Veronika Vogler beschrieben. Klingson versucht sich als Schriftsteller, Müller als Maler und die Vogler als Muse. Das alles spielt in den 80er Jahren. Dabei werden immer wieder, wenn auch verfremdet, Elemente der Zeitgeschichte eingefügt (die Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten, Tschernobyl, der Fall Barschel, der Fall der Mauer). Anfang und Schluss des Romans finden am Silvestermorgen und -nachmittag des Jahres 1989 statt. …” (Verlagstext zu „Halbstadt))

Christian Teissl, geboren am 23. 8. 1979, lebt in Graz und in Kitzeck/Steiermark; studierte von 1997 bis 2002 Germanistik und Philosophie an der Universität Graz (Mag. phil), arbeitet nach Ableistung des Zivildiensts an einer germanistischen Dissertation sowie als Lektor für einen Klagenfurter Verlag. Veröffentlichte bislang Lyrik, Prosa und literaturkritische Essays in Zeitschriften (v. a. in den „Lichtungen”, in „Literatur und Kritik”, der „Zwischenwelt” und der „Bücherschau”), in Anthologien („Luft”, „Ton_Satz”, „Kaleidoskop”, „Jahrbuch der Lyrik”), in Zeitungen („Wiener Zeitung”, „Falter”) und im ORF (u.a. in der Ö1-Reihe „Texte- Neue Literatur aus Österreich”). Erhielt 1999 den Literaturförderungspreis der Stadt Graz und 2005 einen Theodor-Körner-Förderungspreis für Literatur.
Buchveröffentlichungen: „Entwurf einer Landschaft”, Gedichte, Graz 2001; (Hg.:) „Elf - Jahrbuch für Literatur 2003”, Klagenfurt, Wien 2003; (Hg.:) „Max Hölzer: Frau und Vogel”, Ausgewählte Gedichte, Klagenfurt, Wien 2004; „Wege ins Ungereimte. Zur Lyrik Michael Guttenbrunners”, Aachen 2005; „Das große Regenalphabet”, Gedichte, Aachen 2006.

Richard Wall, geb. 1953 in Engerwitzdorf. Diverse außeruniversitäre Studien und Besuch der Hochschule für Gestaltung in Linz (heute Kunstuniversität); Mag.art. Seit den 70er Jahren Reisen durch ganz Europa, zumeist per Autostopp. Seit 1975 regelmäßige Aufenthalte in Irland, zuletzt vor allem in der Gaeltacht Connemaras. Ab 1980 Ausstellungen und Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Lebt in Au bei Katsdorf (OÖ.)
Buchveröffentlichungen (Auswahl): „Steine Spuren Labyrinthe”, Essays und Reiseskizzen, 1996; „HerzAsphaltMörderGrubenRhapsodie”, Prosa, 1997; „Wittgenstein in Irland”, 1999 (London 2000); „Siebzehn und Vier”, Gedichte und Balladen”, 2003; „Anonyme Inventuren/Anonymní inventury”, Gedichte tschechisch - deutsch (Übersetzung Josef Hrubý), mit Graphiken des Autors, Pilsen 2004; Heuer erscheint bei Rimbaud (Aachen) der Gedichtband „Am Rande”.

„Walls Gedichte sind auf den ersten Blick unzeitgemäß in ihrer Vielschichtigkeit aus präziser Beobachtung, Imagination und Reflexion (letztere im Spannungsbogen zwischen Empörung und Melancholie). Aus Begegnungen und der scheinbaren Überschaubarkeit des Landlebens baut er Verse, die das Konkrete umkreisen, in Schwebe bringen und in der Gesamtheit ihrer manchmal abrupten Bewegungen und Richtungsänderungen die Gefährdetheit von Erde und Menschheit zur Sprache bringen.” (Klappentext „Am Rande”, Rimbaud Verlag)




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