Die Rampe - Präsentation
Donnerstag, 28. September 2006
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

„Die Rampe” - Porträt Elfriede Czurda:

Vorstellung des Heftes unter
Mitwirkung der Autorin ELFRIEDE CZURDA

durch die beiden Herausgeber FLORIAN NEUNER
und CHRISTIAN STEINBACHER sowie
PETRA NACHBAUR

„Huhu, grummlt Hakn.
Sist aus
wennst nicht folgst:”
Elfriede Czurda, „Eine Frau, die schreibt”

Elfriede Czurda ist die diesjährige Porträt-Nummer der Zeitschrift Die Rampe gewidmet. Die Autorin, die heuer ihren sechzigsten Geburtstag feierte, wurde 1946 in Wels geboren und lebt seit 1980 hauptsächlich in Berlin. Bereits in der zweiten Nummer der Rampe aus dem Jahr 1977 war sie mit einem Text vertreten. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (darunter auch dem Oberösterreichischen Landeskulturpreis). Insbesondere ihre Prosabücher aus den 1980er- und 1990er-Jahren (etwa „Kerner” oder „Die Giftmörderinnen”) fanden eine große - und teils auch kontroverse - Beachtung und gehören zu den wichtigsten Büchern der deutschsprachigen Literatur des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts. Parallel zu ihrer Prosa beschäftigte sich die Autorin, die maßgeblich auch Hörspiele realisierte, stets auch mit Gedichten und anverwandten Kurzformen. Und so entstand 2002 für das Kunstradio des ORF eine radiophone Umsetzung des „Rondo in P-Dur”. Diese liegt gemeinsam mit dem gleichnamigen Basistext dem Rampe-Beitrag von Petra Nachbaur zugrunde. - An weiteren Beiträgen zu Elfriede Czurda enthält das Heft Arbeiten von Gruneberg, Klix, Kubaczek, Kühn, Pohl, Schwaner, Spalt und Treusch-Dieter sowie den Herausgebern. Ebenso enthalten sind bislang unpublizierte Primärtexte, bildnerische Textumsetzungen und diverse Materialien, u. a. ein Auszug aus einem Briefprojekt mit Sabine Scholl. - Am Programm der Veranstaltung als Überreichung dieser Porträt-Nummer der Rampe an die Autorin stehen eine Einführung in das Heft durch Christian Steinbacher, ein Gespräch von Florian Neuner mit Elfriede Czurda (die auch kurz lesen wird) sowie Petra Nachbaur mit dem Vortrag ihres Beitrags und einer Abspielung der diesem zugrunde liegenden Czurda’schen Radioproduktion.

Petra Nachbaur, Autorin und Redakteurin, geboren 1970 in Bludenz, lebt derzeit in Zürich. Sie arbeitete zuletzt u. a. an einem Projekt zur Erschließung des Nachlasses von Max Riccabona. Neben eigenen literarischen Arbeiten sowie der von ihr mitherausgegebenen Anthologie „Sprachkurs” (Haymon Verlag 2000) publizierte sie laufend Literaturkritiken in diversen Print- und Onlinemedien.

Florian Neuner, Autor und Redakteur, geboren 1972 in Wels, lebt in Bochum und Berlin. Letzte Buchpublikationen: „Jena Paradies” (Ritter-Verlag 2004); „China Daily” (kiR 2006).

Christian Steinbacher, Autor und Kurator (zuletzt u. a. das Festival Für die Beweglichkeit. Linzer Tage der Poesie), geboren 1960 in Ried im Innkreis, lebt seit 1984 in Linz. Letzte Buchpublikation: „Zwirbeln, was es hält” (Haymon Verlag 2006).

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