Buchpräsentationen
Dienstag, 9. Jänner 2007

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

RICHARD WALL: Rom. Ein Palimpsest (kitab Verlag); GREGOR M. LEPKA: Bäume. Gedichte (Edition Thurnhof, Horn)
Anschließend „Ein Fest für Gregor M. Lepka”. Mit: HANS EICHHORN, ERWIN EINZINGER, EUGENIE KAIN, IRMGARD PERFAHL, MARGIT SCHREINER, WALTRAUD SEIDLHOFER, ROBERT STÄHR, CHRISTIAN STEINBACHER, RICHARD WALL, ANDREAS WEBER und Überraschungsgästen.
(Veranstaltet mit der GAV OÖ)

Gregor M. Lepka, geboren 1936 in Salzburg. Nach Besuch der Mittelschule zwischen 1956 und 1961 Aufenthalt in Neuseeland. Weiters Reisen nach Australien, Südafrika, Peru, Tahiti, Samoa, Fidschi, USA und Kuba sowie in zahlreiche europäische Länder. Derzeit als Schriftsteller in Thalheim bei Wels lebend.
Publikationen: „So, als wäre …”, Gedichte, Linzer Lyrikreihe, Linz 1989; „Laß den Mund”, Gedichte, „Bibliothek der Provinz”, Weitra 1991; „Minimalismen”, Gedichte, „Edition Pangloss”, Wels 1994; „Die Sinnlichkeit der Bäume im Herbst”, Gedichte, Bibliothek der Provinz, Weitra 1997; „In bemerkbaren Abständen”, Gedichte, Verlag Grasl, Baden bei Wien
1998; „Ohne Zeichen sein”, Gedichte, Resistenz Verlag, Linz-Wien 2002; „Mit Gedanken befaßt”, Gedichte, Resistenz Verlag, Linz-Wien 2005; „Bäume”, Gedichte, Edition Thurnhof, Horn 2006. Weiters wurden Lyrik und Prosa in verschiedenen in- und ausländischen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Mitglied der Grazer Autorenversammlung.

Richard Wall lebt in Au bei Katsdorf, OÖ. Seit 1980 zahlreiche Ausstellungen, Lesungen sowie Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien im In- und Ausland. Organisation von Lesungsreihen, Symposien („Schnittstellen: Literatur und Bildende Kunst” an der Kunstuni Linz, 2003) und der „Tage irischer Literatur” in Linz. Teilnahme am internationalen Poesiefestival „Poezie bez hranic” in Olomouc/Olmütz, 2002. Romstipendium des Bundeskanzleramtes 2001. Projektstipendium des Bundeskanzleramtes 2002.Paliano-Stipendium d. Büros f. kulturelle Auslandsbeziehungen d. Landes OÖ. und Stipendiat in der Villa Stonborough-Wittgenstein in Gmunden, 2004.
Buchveröffentlichungen (Auswahl): „Wittgenstein in Irland”, Klagenfurt 1999; London 2000;
„Klemens Brosch oder Eine Einübung ins Unmögliche”, Klagenfurt 2001; „Anonymní inventury/Anonyme Inventuren”, Gedichte, bibliophil gestaltet, mit Collagen des Autors, edition zrcadlo, Pilsen 2004; „Am Rande”, Gedichte, Rimbaud Verlag, Aachen 2006; „Rom. Ein Palimpsest”, Roman, Kitab-Verlag, Klagenfurt 2006

Zum Buch:
Rom, die ewige Stadt, als Palimpsest, als eine lesbare Textur aus Überlagerungen und Ablagerungen von Zeichen: Bauten, Bilder und Schriften, immer wieder überbaut, übermalt und überschrieben, durch all die Jahrtausende. In diesem ROMan treibt ein forschendes Ich mit den geschärften Sinnen eines Landbewohners durch die Stadt, in der seit Jahrhunderten radikale künstlerische und politische Positionen aufeinanderprallen. Es spürt eigenwillig Verknüpfungen nach, die in seinem Bewusstsein zusammenlaufen, und es beginnt einen Dialog mit Figuren, deren Wirken mit Rom aufs engste verknüpft ist: Mit Pasquino, einer „sprechenden Statue” aus der Antike, mit dem Maler Caravaggio und dem Filmemacher und Dichter Pasolini. Die ungebrochene Aktualität dieser Figuren hat auch eine politische Dimension. Ästhetische und ethische Probleme kommen ebenso zur Sprache wie politische Ungereimtheiten, die über die subversiven Botschaften Pasquinos an die Öffentlichkeit gelangen. Darüber hinaus kommt es auf den langen Streifzügen zu grotesken Situationen und folgenschweren Begegnungen, die Denkanstöße liefern, Erinnerungen auslösen und Stationen einer ganz gewöhnlichen Biographie zutage fördern …

Die jüngste Buchpublikation nimmt die Grazer AutorInnenVersammlung zum Anlass, den Autor Gregor Lepka mit einem Fest, bei dem u. a. Autorinnen und Autoren ihre Lieblingsgedichte von Gregor Lepka lesen , hoch leben zu lassen.

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