Buchpräsentationen
Dienstag, 13. Jänner 2004
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

ANDREAS RENOLDNER: Wartinger sucht das Paradies.
PETER PAUL WIPLINGER: Lebensbilder. Geschichten aus der Erinnerung (Edition Geschichte der Heimat, Grünbach)
Lesung mit den Autoren

Andreas Renoldner, geboren 1957 in Linz, Träger des OÖ Landeskulturpreises 2001.
Bisher 8 Romane, 17 Hörspiele usw. veröffentlicht. Wohnt zur Zeit in Garsten.
Zum Buch:
Wartinger durchlebt die wichtigsten gesellschaftlichen Strömungen der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Noch im Katholizismus der 50er-Jahre geboren kommt er über die Wohngemeinschaft zur Linken, in die Psycho- und Esoszene und landet schließlich in einer Landkommune (das zweite Paradies), die keine zwei Jahre später wieder auseinander bricht. In den 90er Jahren lebt er als Single in der Großstadt, wo er trotz heftiger Kritik am Kapitalismus zuletzt selber Unternehmer wird.

Helmuth Schönauer, Buchkultur: "Als Angehöriger der Wartinger-Generation getraut man sich oft schon fast nicht mehr umzublättern, denn auch auf der nächsten Seite wird wieder ein Stück unbarmherzige Wahrheit stehen. Renoldner erzählt voller Pfiffigkeit, wie Träume entworfen werden und in der nächsten Zeiteinheit verglühen.... Eine fröhlich wahre Geschichte, die den zeitgenössischen Träumern den letzten Schlaf aus den Augen reibt."

Peter Paul Wiplinger wurde 1939 in Haslach geboren und lebt seit Jahrzehnten in Wien als künstlerischer Fotograf und international anerkannter Lyriker.
Buchveröffentlichungen u. a.: „Unterwegs”, Reise- und Aufenthaltsgedichte, Eisenstadt 1997; „Schnittpunkte”, Gedichte 1966-1998, Eisenstadt 1999; „Splitter”, Gedichte 1966-1998, Eisenstadt 2000; „Spuren”, Gedichte 1966-1998, Eisenstadt 2001; „Niemandsland”, Gedichte 1960-2000, Eisenstadt 2001.
Zum Buch:
„In seinen hier versammelten Erzählungen geht er den Weg zurück in seine Kindheit und Jugend im Mühlviertler Markt Haslach, sucht bekannte und vertraute Orte und Menschen auf und schildert Begegnungen und Ereignisse, die sich in sein Gedächtnis eingeschrieben haben.
Wiplingers detailreiche Bilder aus der Vergangenheit zeigen eindrucksvoll, wie genau er schon als Bub seine Umwelt beobachtet und wie intensiv er mit seinen Mitmenschen mitgelebt hat. Ihre Präzision und ihr Detailreichtum heben seine Erzählungen weit hinaus über eine Sammlung bloß ortsgebundener Erinnerungen und schaffen repräsentative Bilder aus einer letztlich schon untergegangenen Welt.”
(Verlagstext)
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